14 Tage Hawaii…was bisher geschah:

Vor genau zwei Wochen bin ich hier angekommen und ich hab schon einiges erlebt. Ich habe mit meinen Hosts die Insel erkundet, einige Leute kennengelernt, viel Papierkram erledigt und natürlich schon die erste Woche auf meinem College hinter mir! Seht selbst…

Freitag um 16:30 Uhr lokaler Zeit bin ich dann endlich auf meiner Trauminsel gelandet. Schon am Gepäckband traf ich meinen Hostdad und draußen wurde ich dann von meiner Hostmum mit der traditionellen Lei (Blumenkette) und einem Willkomensschild begrüßt. Von da an war ich nicht mehr müde, so viele neue tolle Eindrücke. Im neuen Heim angekommen bezog ich dann erstmal mein Zimmer und es gab was zu Essen. Den Abend ließen wir im warmen Whirlpool ausklingen bis der Storm ausfiel! 😀 Nicht nur bei uns, sondern bei allen soweit wir sehen konnten. Mein Hostdad meinte dann noch, Stromausfälle passieren ganz selten, aber spätestens nach 5 Minuten sind die wieder vorbei….Mhh, dieser anscheinend nicht. Nach einer halben Stunde gaben wir das Warten dann auf und verließen den Whirlpool. Als ich mit dem Duschen im Dunklen fertig war, kam der Strom zurück. Willkommen auf Hawaii! 🙂

Lei

Am Samstag nach meiner Ankunft ging es erstmal an den Strand und ins Wasser. Herrlich! 🙂 Sobald wir hungrig wurden ging es in ein nah gelegenes Restaurant, dort gönnten wir uns zwei große Salatteller mit frischem Gemüse aus der Region. Danach ging es in den ersten großen amerikanischen Supermarkt für mich! Unfassbar was es da alles gibt! Es gibt da nämlich einfach ALLES und dann auch noch in 100 verschiedenen Varianten. Das kann ganz schön anstrengend sein, wenn man sich zwischen all dem nicht entscheiden kann.

Am selben Tag ging es dann noch zum Barbecue zu Verwandten meines Hostdads. Dort wurde ich dann das erste Mal nach meiner Meinung zur momentanen Politischen Situation in Nordkorea, USA und Deutschland gefragt. Es ein äußerst interessantes Gespräch…

Am Sonntag ging es dann das erste Mal auf eine Wanderung, zwei Freundinnen meiner Hostmum begleiteten uns. Es ging den Berg hoch, den Berg runter, über den Fluss und durch den Fluss bis wir dann schlussendlich am Wasserfall angekommen sind. Der Rückweg war etwas abenteuerlich, denn anstatt den normalen Pfad zu nehmen, dachten wir uns, gehen wir einfach im Fluss zurück. Hahahaha….jaaa was soll ich sagen. Das war eine grandiose Idee.

Maunawili Falls Trail

Irgendwann waren wir dann nur noch zu viert, mein Hostdad war auf einmal verschwunden. Nach einigen falschen Wegen und gefährlichen Flussströmungen haben wir dann auch wieder Land und somit

Mit meiner Hostmum

den offiziellen Rückweg gefunden. 🙂 Ach und meinen Hostdad haben wir dann kurz vor Ende der Wanderung auch wieder gefunden. Für uns zwei ging es nachmittags dann noch mit dem Kajak aufs Meer raus, dabei haben wir im wunderschön klaren Wasser mehrere Schildkröten gesehen, sind auf den Wellen gesurft und haben eine kleine Insel erkundet, auf der nur Vögel leben.                  

In der Woche drauf durfte ich dann nochmal den Tuberkulose Test machen. Yeay! Meinem College Coordinator war nicht klar, dass der Test von einem amerikanischen Arzt gemacht werden muss. Egal, so hab ich schon mal ein bisschen das College erkundet. In der selben Woche hab ich mich dann auch mit meinem College Professor um meine Kurse gekümmert. Ich wählte Accountings (amerikanische Buchführung), Macroeconomics (fragt mich nicht wie ich das erklären soll) und den Hula Dance Kurs.

Wer Hawaii Five-0 kennt, kennt auch das hier.

Das zweite Wochenende verbrachten wir an Stränden der Nordküste und Wanderungen an der Westküste. Als wir am westlichsten Punkt von Oʻahu angekommen sind, sind wir natürlich erstmal in das Wasser gestiegen und konnten uns dort ganz gemütlich ins ruhige und flache Wasser setzten. Im Wasser waren wir alleine, bis ein Seelöwe sich dazugesellte. Keine 3 Meter von mir entfernt kam er angeschwommen, schaute uns an, machte vier seitliche Rollen im warmen Wasser und verschwand. Holla die Waldfee! Das war super cool. Diese Art von Seelöwen existieren kaum noch um Hawaii herum, deswegen stehen sie unter Artenschutz und nur das Anfassen des Tieres kann zum Gefängnisaufenthalt führen!

Hier haben wir geschnorchelt.

Hier ist uns der Seelöwe begegnet.

Auch an diesem Wochenende gab es ein Barbecue, dieses mal bei uns! Auf Wunsch meiner Hostmum hab ich mit ihr zusammen einen Kartoffelsalat gemacht. Gar nicht so leicht, wenn die typisch deutschen Zutaten hier nicht existieren. Aber wir haben es trotzdem hinbekommen. Zum Tagesabschluss ging es dann erstmal in den warmen Whirlpool unterm Sternenhimmel.

Am Montag begann mein College mit dem Hula Kurs um 13 Uhr. Es war wirklich super witzig und hat Spaß gemacht, auf jeden Fall eine Erfahrung wert. Jedoch hab ich mich dazu entschieden stattdessen lieber den Kurs Geology of Hawaiian Islands zu belegen (dadurch kann ich einen 4-tägigen Trip zu Big Island machen). Somit begann der Dienstag mit Economics, Accountings und endete Abends mit Geology. Nach diesem Tag war mir klar auch Accountings möchte ich nicht unbedingt das ganze Semester machen. Am Mittwoch war dann der Welcome Back Day am College, dabei hab ich den Professor Toshi vom Study Abroad Office kennengelernt und von ihm eine College Tour erhalten. Der Donnerstag war wie der Dienstag, nur dass ich nach der Accountings Stunde direkt zu meinem College Professor gegangen bin und Accountings durch ICS (Digital Tools for Info World) ersetzt habe. Somit sind meine Kurse für nächste Woche und hoffentlich dann auch für das restliche Semster ECO, GG und ICS.

PS: Achso und was war eigentlich mit dem Jetlag? Kenn ich nicht. Hatte ich nicht! Yeay 🙂

PPS: Dieser Beitrag wird von mir am 25.08.2017 veröffentlicht, das Programm erkennt meine 12 h Zeitverschiebung nicht. 🙂

Meine momentane Aussicht.

_______________________________________________________________

4 Kommentare bei „14 Tage Hawaii…was bisher geschah:“

  1. Guten Morgen liebe Caro,

    ich möchte dir einfach sagen, dass ich grössten Respekt vor dir habe. Wenn man deinen Werdegang verfolgt, kann man wirklich neidisch werden….im positiven Sinn natürlich 🙂

    Du erzählst alles mit so einer Leichtigkeit, dass es mega Spaß macht, deinen Blog zu lesen (mach ich auch weiterhin :-)).

    Liebe Caro, ich wünsche dir von Herzen alles Gute in der Fremde und ich weiß, wenn es jemand schafft, dann DU!!!

    Bin schon auf weitere Erlebnisse gespannt,
    liebe Grüße Biggi

    1. Danke Biggi, schön von dir zu hören! 🙂

  2. Weißt du eingentlich wieso du das Glück hattest nach Hawaii zu kommen?
    Ich bewerbe mich auch gerade für das PPP und ich würde auch gerne nach Hawaii. ^^

    1. Aloha Jasmin,
      Ich hatte großes Glück, dass meine Gastfammilie sich an Cultural Vistas gewant hat und sich bereit erklärt hat jemanden aufzunehmen. Danach musste nur noch ein College gefunden werden. Als das dann auch schnell gefunden wurde, musste sich CV überlegen, wer sich denn am ehesten auf einer Insel mitten im Meer weit weg vom Festland wohl fühlen wird und dessen Punkte beim TOEFEL Test über 500 sind, damit das College einen aufnimmt. Das ich es dann geworden bin konnte ich nicht direkt beeinflussen. Es war einfach Glück.

      Ich drück dir die Daumen für deine Bewerbung. 🙂

      LG Caro

Schreibe einen Kommentar