Horrorwoche mit Happy End 4.11-12.11.

Am Samstag hatte ich außer Wäsche waschen nichts vor, aber  dann rief Antwon an ob ich Lust auf ein Konzert in Seattle hätte. Also fuhren wir am Abend zu „6Lack“ einem amerikanischen Rapper. Antwon hatte VIP Karten mit Meet and Great mit dem Künstler, Merchandise und das Konzert. Da nirgends auf der Karte stand wann das Meet and Greet ist sind wir „nur“ 2 Stunden bevor die Türen öffnen gekommen, das war aber zu spät. Um 4 Uhr wäre das treffen mit dem Künstler gewesen, da wir erst um 6 Uhr dort waren haben wir nur das T-Shirt, ein Poster, eine CD und eine Tasche bekommen. Das Konzert war super und wir hatten Spaß, danach erfuhren wir, dass in einem Club in Seattle noch eine Aftershow-Party ist fuhren wir da hin, dort trat der Künstler nochmal auf und da wir dieses Mal deutlich näher bei ihm waren als bei dem Konzert war das fast wie bei einem Meet and Greet.

Am Sonntag habe ich dann das Wäsche waschen nach geholt und Schlaf den ich in der Nacht von Samstag auf Sonntag nicht hatte.

Am Montag haben wir in der Schule mit Kartoffeln weiter gemacht, gebackene und doppelt gebackene, also gebacken halbiert und ausgehöhlt, die Kartoffelmasse mit verschiedenen Zutaten gemischt und wieder in die Kartoffel gesteckt und nochmal gebacken. Außerdem haben wir eine Bisque gemacht, eine Hummer-creme-suppe.

Am Nachmittag habe ich mir Schneeketten für mein Auto geholt damit ich im Schnee fahren kann.

Am Dienstag in der Schule haben wir Kartoffelgratin und ähnliches gemacht sowie Chowder, eigentlich eine Bisque nur mit Kartoffeln.
Am Nachmittag habe ich meinen Koffer gepackt weil ich am Mittwoch nach Ellensburg gefahren bin. Dafür waren auch die Schneeketten, weil Ellensburg hinter den Bergen ist und um über den Pass zu kommen brauche ich diese.
Ich wollte nach Ellensburg um das Parlamentarische-Patenschafts-Programm vorstellen sollte. Eugen Nagy, ein Professor in Ellensburg organisiert über 3 Wochen verschiedene Events das die Studenten mehr über alles Außerhalb von Amerika erfahren. Da mein Programm ein Austausch ist(Also Amerikaner kommen auch nach Deutschland) sollte ich es dort vorstellen.

Am Mittwoch in der Schule haben wir frittierte Kartoffeln und Chillie gekocht.

Nach der Schule wollte mein Auto nicht mehr fahren, also habe ich unter die Motorhaube geschaut und gesehen, dass der Keilriemen gerissen war. Ich hab den Abschleppdienst gerufen da Wendy und Carlee keine Zeit hatten mir zu Helfen. Im Autohaus habe ich erfahren dass ich nicht nur einen gerissenen Keilriemen hatte sondern dass der Kompressor von der Klimaanlage kaputt war. Der Kompressor hing schief drinnen, weil er kaputt war und somit hat er den Keilriemen kaputt gemacht.

Da die Reparatur länger dauern sollte rief ich in Eugen an das ich nicht kommen könne. Er sagte mir dass es sehr wichtig wäre dass ich komme und sie mir auch ein Leihwagen zahlen würde, also ging ich sofort zu einem Auto Verleih und holte mir das Billigste Auto. Da es mittlerweile 4: 50 Uhr war und alle Auto verleihe vor dem schließen waren hatte ich nur noch die Möglichkein einen Dodge Ram zu mieten. Damit fuhr ich dann Nach Hause holte meinen Koffer und alles was ich braucht und fuhr nach Ellensburg. Dort ging ich ins Hotel und sofort ins Bett.

Am Donnerstag war ich dann in Ellensburg am College, als guter deutscher war ich überpünktlich um 8:20 Uhr da. In der E-Mail stand Aufbau ist ab 8:30 und um 9:30 geht es los. Außer mir war nur Eugen da und so ab 9 Uhr kamen dann auch alle anderen.  Ich baute meinen Stand auf, ich hatte nicht viel, nur Flyer und Broschüren. Als ich fertig war kam Marco ein anderer PPP-Student.

Da das PPP-Team einen Namendreher in der E-Mail hatte wussten wir beide nicht dass jemand anderes kommt. Sie fragten alle Seattle-area Studenten wer Zeit hätte. Marco und Ich haben beide gesagt dass wir kommen. Ich habe dann eine E-Mail bekommen, dass Nico und Ich nach Ellensburg gehen, Marco nicht.

Also positiv überrascht saßen wir beide dann an unserem Stand und haben einigen Studenten erklärt was wir so machen und wie sie das auch machen können und das es eine sehr gute Erfahrung ist. Außerdem gingen wir zu anderen Ständen und holten uns von ihnen Give-aways um unseren Stand auf zu motzen.

Am Nachmittag fuhr ich dann nach Spanaway zurück und kurz bevor ich daheim ankam hörte mein Auto auf zu fahren, genau das zweite Auto in zwei Tagen. Da mir es ein bisschen Peinlich ist wie es passiert ist schreib ich das hier nicht ganz so ausführlich. Falls jemand es genauer wissen will schreibt einen Kommentar und wenn ich euch mag kriegt ihr eine Antwort.

Am Freitag wollte ich meine Bewerbungen in Seattle verteilen, da ich mein Auto aber erst spät abends zurückbekommen habe ging das nicht.

Am Samstag (meinem Geburtstag) habe ich dann meine Geschenke ausgepackt. Steph ist die Tochter von Wendys bester Freundin (da wo Auguspalooza war). Sie hatte auch an diesem Tag Geburtstag und feierte in einer Winery, da Wendy quasi zur Familie gehört und ich auch herzlich aufgenommen wurde sind wir da hin gefahren. Den Wein den sie dort herstellen produzieren sie nach Europäischer Tradition und nicht auf die Amerikanische Weise. Da aber ein Drittel der Weine nicht aus Trauben sondern anderen Früchten gemacht werden bezweifelte ich das.
Da Amerikaner süßer Essen als wir deutschen waren auch alle Weine süß. Er sagt zu einigen trocken aber da selbst diese nach einem sehr fruchtigen Wein schmeckten probierte ich die süßen gar nicht.
Nach einiger Zeit fand ich heraus, dass normale Amerikanische Weine ca. 6% alc. Und europäische Produktion meint eigentlich nur, dass der Wein 18% hat.

Am Sonntag war dann noch ein Geburtstags Brunch für Steph wo wir wieder  eingeladen waren und somit verbrachten wir den Sonntag bei der „Familie“.

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