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Update nach drei Monaten und viel Krims Krams

Hallo alle Zusammen und herzlich Willkommen nach fast drei Monaten zu einem weiteren Blog.

Ich muss mich entschuldigen das es so lange gedauert hat, aber ich habe hier so viel zu tun und erledigen, dass wenn ich nach Hause komme das ich einfach nur in mein Bett Falle und einschlafe.

Also was hat sich alles seit dem letzten Blog Eintrag so getan?
Ich meine der letzte Eintrag war am 13ten November 2017. Das sind mehr als drei Monate.

Daher versuche ich nicht allzu ausführlich zu werden, damit ihr auch alle nicht gelangweilt seit am Ende.

Also Ende November wurde mir erstmal mitgeteilt das unser alter Hund Ronja eingeschläfert worden ist, weil Sie Krebsgeschwüre überall im Körper hatte. Ist zwar traurig nach mehr als 14 Jahren darf aber auch sich dieser Hund zur Ruhe legen und von Ihren Schmerzen Abschied nehmen.

Dieses Bild ist entstanden am 23 November. An diesem Tag fanden nämlich zwei ThanksGiving Feiern für mich statt. Einmal der Deutsche Lehrer am College der mich ein lud um mit seiner Frau und seinen beiden Söhnen zu Abend zu Essen. Da es sich nicht gehört nur zu nehmen sondern auch zu geben, habe ich mich entschlossen ein ganzen Pack „Deutsche Pfannekuchen“ zu machen. Natürlich so wie es die Zutaten gerade zugelassen haben, aber ich würde mal behaupten alle haben Sie geliebt.

Nach der privat Feier habe ich dann noch vom College aus eine Party mitgemacht. Tanzen, Essen, Pause, Essen und wer dann noch konnte Tanzen und wieder Essen. So viele Kulturen haben so viele Speisen mitgebracht, dass ist einfach der Wahnsinn. Es war auf jeden Fall ein schöner Abend am College.

Die folgenden zwei Bilder stammen von meiner Arbeit. Frag nicht warum aber ich fand dieses Motiv mit der Beleuchtung einfach der Hammer.

Hier zu sehen ist die Klasse von viert Klässlern die ich Ehrenamtlich betreue. Seit Anfang Oktober bin ich damit beschäftigt jeden Montag, Mittwoch und Freitag von 12:15 bis 13:15 den Schülern Musik beizubringen. Und eines Will ich mal anmerken, die Kinder lieben mich alle. Ich glaube es ist einfach dieses Verständnis das die Kids mit sich bringen und verstehen, aha ich komme von einer ganz anderen Welt. Also es sprengt nicht deren Horizont wie die Kids im Boys und Girls Club wo ich arbeite. Auf jeden Fall ist auf dem Foto zu erkennen das die Kids die ich Betreue ein Weihnachtskonzert gegeben haben.

Es war wunderschön und zu allem Überfluss durfte ich selber noch spielen. Die Lehrerin wollte das, ich habe gedacht es ist einfach das ich Sie anfeuere aber weit gefehlt. Ran ans Schlagzeug und ab geht die Post. Auf diesem Bild bin ich zusehen! Wer hätte es gedacht. Nein jetzt mal Spaß beiseite. Das was ich dort auf dem Bild aufgebaut habe verdient wirklich Respekt. Nicht an mich sondern an die Organisatoren vom Senioren Center, denn die ganzen Spielsachen und Puppen sind Spenden von den Senioren, die damit hilfebedürftige Kinder in ganz Alaska unterstützen. So etwas finde ich ganz löblich und da sollten sich manch andere Länder mal ein Bleistift dran nehmen.

Nachdem die Schule aus war Mitte Dezember, habe ich mich dann um meinen Hawaii Trip gekümmert. Das war gar nicht so einfach. Denn zwischendrin hat man mir noch gesagt, dass ich bis Mitte Mai aus dem Zimmer wo ich lebe raus muss.

Dies hat mich natürlich sehr schwer getroffen, habe natürlich erstmal ein auf brav und ganz lieb gemacht. Aber trotzdem im Endeffekt war ich doch ziemlich angepisst.
Also ich gefragt ob ich zu einer anderen Familie wechseln kann. Darauf hieß es ja man hat mich aber sehr lange hingehalten worauf ich dann Mitte März auf eigene Faust ausgezogen bin. Hat ein wenig Ärger gegeben aber bin jetzt trotzdem Glücklich aus dem Haus raus zu sein.

Ja diese beiden Bilder erzählen von dem Beginn meiner Hockey Zeit. Also, zu Anfang war ich Besucher mit keiner Erfahrung und nur ein paar Menschen um mich herum. Doch je öfter ich da war, wollte ich auch mehr machen. Gesagt getan. Meine Arbeitskollegin ( sehr involviert in Hockey ) hat mich gefragt ob ich ein Video machen könnte. Es ginge dabei um ein Video was beschreibt wie das Team von Kenai River von fast Pleite zu einem der Top Teams der North American Hockey League aufgestiegen ist. Nachdem ich knapp einen Monat mit filmen und schneiden zu tun hatte, war das Endprodukt fertig und die Menschen aus der Arena wussten nun auch alle wer ich bin. Macht einen schon Stolz wenn man sich in so kurzer Zeit hocharbeitet und vom Deutschen Austauschstudenten zu „DEM“ deutschen Austauschstudenten wird. Alle kennen Sie meinen Namen und ich muss zugeben ich kann mich nicht an alle Erinnern. Ich arbeite aber definitiv daran und je öfter ich Kontakt habe mit den Leuten, desto mehr präge ich mir die Namen ein. Alles hat aber dann doch einen großen Nachteil. Wenn ich zurück nach Deutschland komme, werde ich die Menschen hier sehr dolle vermissen, weil ich diese schon so in mein Herz eingeschlossen habe. Aber gut, es wird sich über die Jahre zeigen wo es einen hinzieht.

Bilder von der schönen Landschaft. Und nein das sind keine besonderen Orte. Das sind quasi die Orte an denen ich jeden Tag vorbei komme. Also Schönheit für den Alltag.

Boys and Girls Club. So beschäftigen wir die Kinder. Ein bisschen Just Dance auf der X-Box und alle sind glücklich.

Die oben stehenden Bilder stammen alle vom Tustamina T200 Dog Sled Race. Dort habe ich ehrenamtliche Arbeit geliefert und diese schönen Erfahrungen mitgenommen. Alles wunderbar und vor allem schön Kalt. Es waren so minus 25 Grad an diesem Tag. Eine starke Brise Wind machte es dann noch kälter, aber die Community und der Zusammenhalt ist einfach klasse bei den Amerikanern.

Dies war eine Schulung zu der ich Geschickt worden bin. Von Kenai nach Anchorage und zurück. Es geht um einen Science Action Club für den Boys and Girls Club. Es geht darum Kids zu sensibilisieren und für ihre natürliche Umgebung in der Natur zu begeistern.

Wieder einmal sagenhafte Landschaft. Im Hintergrund leicht zu erkennen Mount Redoubt Volcano. Zuletzt ausgebrochen im März 2009. Also ein immer noch aktiver Vulkan. Man weiß nicht wann er wieder ausbrechen wird.

Etwas unscharf das Bild. Aber dennoch die Story dahinter. Das ist mein anderer regulärer Ehrenamts Job. Helfe dort einer Musiklehrerin bei ihrem Unterricht. Dort helfe ich bei der Planung vom Unterricht und Ausführung. Lehre Schlagzeug spielen und Taktgefühl. Lerne dadurch selber meine Begeisterung für Musik und Gitarre und Piano. Also hat alles seine Vorteile.

Boys and Girls Club, wenn die Kids eine Schneeflocke machen. War ein super lustiger Tag.

Diese drei Fotos stammen vom Eishockey. Ein wenig das Team, ein Helm und wie ich das Video, wovon ich am Anfang des Videos gesprochen habe, entstanden ist.

Wieder Landschaften in einfach traumhaften Licht. Ich glaube mehr muss ich dazu nicht sagen 😀

Hockeyvideo. Sorry ich habe die Bilder nicht sortiert und bin auch zu Faul diese zu sortieren. Ich meine deshalb schreibe ich ja immer so ein Schmarn dort drunter.

Landschaft 😀

Dies ist eine tolle Story. Der Boys and Girls Club ist eine Institution von ganz Amerika. Nun gab es jetzt wieder wie jedes Jahr ein Wettbewerb mit einem Thema. Thema dieses Jahr BlueDoor (Blaue Tür) wie auf dem Bild zu sehen. Zusammen kommt es mit einer Eigenschaft bzw ein Wert der in dem jeweiligen Club vermittelt werden soll. Dieses Jahr war es ein „Place to become a…“ Also ein Ort um … zu werden. Naja wie mann auf dem Bild erkennt haben wir uns für die soziale Seite entschieden. Also Courage, Respekt, Vertrauen, Hoffnung und all sowas. Ist ziemlich gut geworden meiner Meinung nach. Danke an meine Arbeitskollegin.

Dies ist von den Kenai Performers ein kleines Musical. Es ist Shrek das Musical. Es ist genau bzw fast genau das selbe wie in San Francisco und New York am Brodway. Der einzige unterschied ist, dass die Darsteller nicht bezahlt werden! Machte aber auch mit der Laune so viel Spaß das ich zweimal hingegangen bin.

Der Weg hoch zu Anchorage. Dort haben wir uns Little Shop of Horros angeschaut. War sehr sehr toll aber ich denke mal die Bilder sagen mehr als ein paar Worte.

Nach der Show in einem Restaurant wo das Essen vor dir auf dem Tisch zubereitet wird. Hatte ich auch noch nie aber war ganz interessant. Lecker war es naja. Es sollte Chinesisch sein, aber es ist zu amerikanisiert.

Langweile im Zeichenkurs.

Ein Darsteller bei dem Shrek Musical. Zugleich auch mein Arbeitskollege. Netter Mensch ein sehr sehr netter Mensch.

Der Weg nach Washington D.C. Anreise mit 17 Stunden von Alaska nach Washington D.C. Das letzte Foto ist über Chicago. Schöne Stadt von oben. Nach Chicago rein muss ich nicht unbedingt.

Ankunft am Ronald Reagan Airport.  Das erste aber wirklich das erste was einem ins Auge fällt ist mal wieder der Patriotismus der Amerikaner. Überall hängt diese Flagge 😀 Einerseits ungewohnt andererseits auch sehr cool. Sollte Deutschland auch mal machen. Das wäre bestimmt mal was.

U-Bahn Station in Washington D.C. Nicht meine Welt. Dunkel und stickig.

Capitol bei der Nacht. Cool mal dagewesen zu sein.

Hier stand ich an dem Punkt wo Martin Luther King seine „I have a Dream“ Rede gehalten hatte. Es ist schon ein echt merkwürdiges Gefühl was einem so durch den Körper geht wenn man Bedenkt welch einen kulturellen und wichtigen Menschlichen Wert diese Rede hatte bzw immer noch hat.

Abraham Lincoln. Mein Favorit während der Zeit in D.C. Mann dachte man würde nie dort sein und zack ist man da. Ich glaube es immer noch nicht. Kennt man doch alles nur immer aus Hollywood Filmen oder auch anderen Bereichen.

Ein Stück Berliner Mauer im Newseum. Nach Lincoln war es der zweitbeste Ort in D.C.

Super getroffen aber dies war auf dem Dach des Newseum. Dort werden sehr viele News Sendungen gedreht oder zumindest der Hintergrund zu den Studios transferiert.

Chinatown in D.C. Ist schon was aber wie gesagt. Stadt finde ich nicht gut.

Charles Lewis von 60 Minutes. Eine der wenigen Nachrichten Shows die weiter gehen als das was man gewöhnt ist von TV Serien.

Basketball. Und wieder Patriotismus ohne Ende. War eine Erfahrung aber muss nicht nochmal sein.

Arlington National Cementery. Einfach unglaublich wie groß das ist. Wenn man jetzt noch bedenkt das ist ein reiner Militär Friedhof. Ja dann Prost Mahlzeit. Wie viele Menschen im Krieg gefallen sind und immer noch Fallen. Also, Krieg das wäre das erste was ich untersagen würde. Weil Krieg brauchen die Menschen nicht mehr.

Der Amtrak von Washington D.C nach Baltimore. Das erste mal in so einem Zug gefahren. Dort habe ich auch festgestellt es ist wie mit den Autos. Groß, fett und Sprit vernichtend aber so wirklich können können die nichts. Also Komfort, dafür keine Durchsagen, mann weiß nicht wo man ist und es ist sehr laut. 

Mein eingeschneites Auto nachdem ich aus D.C wieder da war.

Und dies war Spring Break Camp im Boys and Girls Club. Von 7 Morgens bis 18 Uhr Abends. Experimente, Filme, Kunst, und spielen standen auf dem Programm. Was ich aber doch sagen muss, Arbeit mit Kindern macht extrem müde.

 

Auf jeden Fall hoffe ich das euch mein kleiner Blog gefallen hat und wir uns hoffentlich ein wenig eher wieder sehen das nächste mal.

Bis dahin mit den aller besten Grüßen aus Alaska.

 

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