Vanessa - Aus Franken in die USA

4. „Bis in einem Jahr…“

Je näher es an die Ausreise ging, ging es zeitgleich auch daran immer mehr meiner Freunde und Familie tschüss sagen zu müssen.

Als erstes bin ich nochmal zu meiner Uroma und ihrer Familie für einen kurzen Wochenendbesuch, in die Nähe von Berlin gefahren, um diese noch einmal sehen und mich richtig verabschieden zukönnen.

 

Mit etwas Resturlaub hatte ich am 21. Juli meinen letzten Arbeitstag und somit auch den letzten Tag zusammen mit meinen Arbeitskollegen. Es war sehr seltsam die Firma nach knapp drei Jahren zu verlassen.

 

Ende Juli fanden dann zwei große Abschiedspartys statt, durch diese konnte ich nochmal Zeit, mit fast all meinen Freunden und Familienmitgliedern verbringen.

Meine Freunde hatten am 29. Juli eine Überraschungsabschiedsparty geschmissen, von der ich bis ich an diesem Tag abgeholt wurde und zur Location gebracht wurde, nichts geahnt hatte. Alle hatten dicht gehalten. Die Überraschung war absolut gelungen und ich vollkommen sprachlos.

 

Am nächsten Tag fand dann die Abschiedsfeier für meine Familie statt. Wir saßen gemütlich zusammen, haben gegrillt und einfach geredet. Das Highlight der Feier war, dass meine Familie das Lied „Universum“ von Ich & Ich passend für mich umgeschrieben und gesungen hatte.

 

Die letzten und schwersten Abschiede standen allerdings noch aus. Am Tag bevor es wirklich los ging, musste ich mich von meiner Oma verabschieden.

Am Dienstag den 08. August war dann schon der Tag der Abreise gekommen. Ich wurde von meinen Eltern, Bruder, Patin, Cousine und meine beste Freundin zum Frankfurter Flughafen begleitet.

Dort trafen zum ersten Mal alle 75 Teilnehmer aufeinander. Am Schalter war zwischendurch ein ziemliches Chaos, an Leuten die sich gegenseitig begrüßt haben und den Versuch möglichst zügig alle 75 Koffer aufzugeben.
Als nächster Punkt stand eine allgemeine Abschiedsfeier an, an der auch Familie und Freunde, die mit zum Flughafen gekommen sind, mitteilnehmen durften.
Tja und danach ging es schon daran wirklich Abschied zu nehmen. Wir sind zusammen noch bis zur Sicherheitskontrolle gelaufen und da hieß es dann endgültig „Tschüss sagen“. Nach so einigen Tränen, die vergossen worden sind, sind wir alle nach und nach durch die Kontrollen gegangen und haben uns auf dem Weg zum Gate gemacht.

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