Vanessa - Aus Franken in die USA

11. Lost in the City of Angeles -Thanksgiving-

Tag 1: Ab nach Los Angeles

Einer der größten Feiertage hier in den USA ist Thanksgiving, Ende November. Da ich in keiner Familie untergebracht bin und es definitiv zu langweilig ist, praktisch alleine in den Dormgebäuden, über den Ferien zu bleiben, haben ein paar meiner Freunde und ich beschlossen nach LA zu fahren. Und ich meine wirklich zu fahren… Wir hatten nach Flügen geschaut allerdings waren die, um diese Zeit natürlich dementsprechend teuer gewesen.

Dienstagnacht (21. November 2017) ging es dann los.
Laut Navi 10 Stunden bis nach LA. Ich habe den ersten Teil der Strecke gefahren und habe dann in Las Vegas mit einem Freund getauscht, der dann den Rest der Strecke gefahren ist. Trotzdem war für mich auch der zweite Teil der Nacht, eine schlaflose gewesen. Dafür konnte ich allerdings auch den Sonnenaufgang sehen und ich hatte bevor wir los gefahren waren einen Nap von ca. 5 Stunden eingelegt.

Wir sind ca. um 9 Uhr morgens bei unserem Haus angekommen und ich bin erstmal noch zu dem nahe gelegenen Flughafen LAX gefahren um dort Giovanna, die mit dem PPP im Arizona platziert ist, abzuholen.

Da wir keine weitere Zeit verlieren wollten, sind wir ziemlich schnell wieder aufgebrochen und haben uns auf dem Weg nach Venice Beach gemacht. Dort ging es zuerst zum Strand, für mir war es das erste Mal, dass ich an einem Ozean stand. Meine Freunde, die z.B. aus Equador kommen, hatten sich einfach gefreut wieder am Strand zu stehen.

Danach haben wir uns erstmal auf dem Weg entlang der Strandpromenade gemacht, mit den vielen kleinen Läden und haben dort auch ein gutes und nicht zu teueres Restaurant gefunden und dort Mittag gegessen.

Wir haben es später am Nachmittag geschafft, genau für den Sonnenuntergang, wieder am Strand zu sein. Wir sind einfach am Meer entlang spaziert und haben das Wetter genossen.

Nachdem es dunkel war und auch deutlich kühler sind wir kurz durch Downtown LA gefahren. Dort sind wir allerdings nicht ausgestiegen, da zu diesem Zeitpunkt ein Spiel geändet hatte und einfach super viele Menschen auf den Straßen waren. Zum Abendessen haben wir auf dem Rückweg von bei PizzaHut angehalten und etwas zu essen mitgenommen. Zurück im Apartment haben wir alle zusammen gegessen und für mir ging es dann auch schnell ins Bett, da ich mittlerweile wirklich müde war.

 

Tag 2: Thanksgiving

Dieser Tag hat sehr langsam angefangen, da jeder von uns schlaf nachzuholen hatte. Deshalb waren wir erst gegen 12 Uhr aus dem Haus gegangen und haben uns auf dem Weg zu LA Zoo gemacht.

Es ist schon etwas seltsam in kurzen Hosen herum zulaufen und dann die Weihnachtsdeko zu sehen. Das erste was wir z.B. im Zoo gemacht hatten, war nicht das erste Tier anzusehen, sondern Bilder mit dem Weihnachtsbaum am Eingang zu machen.

Danach haben wir uns auf dem Weg durch den Zoo gemacht. Angefangen in „Australien“, wo wir an einer kleinen Tour teilgenommen haben. Danach ging es alleine weiter. Ich kann nicht behaupten, dass wir die schnellsten waren. Wir hatten uns nicht beeilt. Etwas schneller wäre aber doch gut gewesen, wir hatten es nicht geschafft alles zu sehen bevor es dunkel wurde und der Zoo schloss. Wir hatten plötzlich einen Aufpasser vom Zoo hinter uns stehen, der uns Mittgeteilt hatte, dass der Zoo nun geschlossen ist. Wir wurden praktisch zum Teil aus dem Zoo begleitet, damit wir wohl nicht noch wo anders abbiegen, als den schnellsten Weg zum Ausgang zu nehmen.

In der Nähe des Ausgangs gabe es wie einen Lichterweg für Weihnachten. Wir hatten noch schnell einen Umweg dadurch genommen und es sah echt mega aus. Danach hatten wir wirklich den Zoo verlassen.

Da es ja nun ziemlich früh dunkel wurde sind wir natürlich noch nicht heim gegangen. Wir sind zuerst anch Beverly Hills gefahren und sind dort etwas herum gelaufen. Natürlich an den zwei Straßen an dem all die Luxusgeschäfte sind. Es ist schon verrückt all diese Geschäfte un dazu noch praktisch jedes Auto eine Luxusmarke. Man hat es auch den Leuten dort angesehen, dass sie es sich leisten können, wärend wir uns einfach nur umgesehen und natürlich auch so einige Bilder gemacht haben.

Wir sind dort nicht allzulange geblieben sondern sind noch nach Santa Monica gefahren. Dort wollten wir eigentlich für Thanksgiving essen gehen, allerdings mussten wir feststellen, dass praktisch alle Restaurans geschlossen waren. Unser urspünglicher Plan war es schön essen zu gehen und dann den Abend ausklingen zulassen. Tja zumidest der Teil mit essen gehen hatte nicht funktioniert. Stattdessen hatten wir uns unterschiedliches Essen (also fast food) am Pier gekauft, des auch noch zu teuer war…
Es war schon ziemlich enttäuschend, keiner von uns hatte damit gerechntet, dass alles geschlossen ist. Nachdem wir gegessen hatten sind wir noch etwas in den Straßen herum gelaufen. Irgendwann war es uns dann doch etwas zukalt geworden, da es in der Nacht abgekühlt hat und jeder immer noch Sommersachen anhatte und keiner eine Jacke mit hatte, deshalb hatten wir uns dann doch auf dem Heimweg gemacht.

 

Tag 3: Black Friday

Black Friday ist zwar an sich eine cooler Einfall um Geld zu sparen, allerdings ist das ganze keine gute Idee wenn man in einer Millionenstadt wie LA ist… Wir hatten beschlossen, zumindest den Versuch zu wagen in eine der Shoppingmalls zu fahren. Tja, ich hatte den Beschluss schon auf dem Weg dahin bereut. Je näher wir an die Mall kamen, desto chaotischer war der Verkehr. Anstatt zwei Linien gab es an einer Kreuzung aufeinmal mehr oder weniger vier und das auch ehr irgendwie ineinander. An dieser Kreuzung standen wir echt lange bis wir es endlich dadurch geschafft hatten.

Das Parkplatz finden war dann das nächste Problem. Zudem Zeitpunkt war einer meiner Freunde das Auto gefahren und er hatte beschlossen, dass er einen Parkplatz sucht, während der Rest schon mal in die Mall geht. Eines der Mädls war bei ihm geblieben, währen wir vier schon mal losgelaufen waren.

Die erste Feststellung war gleich, dass es hier nicht besser ist – viel zu voll. Überraschung… Wir sind einfach an den Geschäften entlanggelaufen und haben uns etwas umgesehen.

Wir hatten recht schnell beschlossen in die Geschäfte zu gehen, vor denen keine Schlange war. Keiner von uns hatte wirklich Lust erst Schlange zu stehen um in ein Geschäft zu kommen. So macht einkaufen eifnach keinen Spaß und so ging uns auch recht schnell die Lust aus. Die einzige der es immer noch gefallen hat war Amira, das Mädchen aus Tunesien. Da sie allerdings die einzige war sind wir doch recht schnell gegangen und haben uns stattdessen auf dem Weg anch Hollywood gemacht.

Dort sind wir zuerst etwas essen gegangen. Danach sind wir sind Teile des berühmten Walk of Fame entlang gelaufen. Es existieren jetzt so einige Bilder mit den unterschiedlichen Sternen. Ebenfalls cool, war ein Michael Jackson Douple, der getanzt hatte und die Show and der Fasade des Chinesischen Theaters.

 

Auf dem Rückweg zum Haus haben wir nochmal in Beverly Hills angehalten und Bilder mit dem Schild gemacht.

 

Tag 4: Santa Monica

An unserem letzten vollständigen Tag hatten wir beschlossen einen entspanden Tag daraus zu machen und das schöne Wetter zu genießen. Wir sind wieder zurück zum Strand von Santa Monica gegangen und dieses Mal mit Badesachen.

Mir war das Wasser viel zu kalt, deshalb hatte ich meine nicht mal mitgenommen. Nur die Füße im Wasser war mir genug.

Wir hatten uns also Mitten im November an den Strand gelegt und zumindest vier von sechs sind auch tatsächlich ins Wasser gegangen. Nur Amira und ich hatten uns dagegen entschieden und lieber von außen zugesehen. Es war wirklich mega schönes Wetter und ich hab die Sonne voll genossen.

 

Am Nachmittag sind wir zu einer der Nahe gelegenen Malls gegangen um etwas zu essen. Wir saßen dort auf dem Rooftop und haben Richtung Meer gesehen mit dem Riesenrad im Blick.

Tja, dieser Ausblick war auf einmal weg, in nicht mal 15 Minuten war es super nebelig geworden und auch deutlich kühler. Das Riesenrad war kaum mehr und Strand, wie auch Achterbahn konnte man gar nicht mehrsehen. Es war echt verrückt wie schnell das Wetter gewechselt hat und es wirklich kalt geworden war.

Deshalb hatten wir beschlossen den Strand zu verlassen. Mein Auto stand in der Nähe davon und auf dem weg dort hin wurde der Nebel schlimmer. Obwohl wir nun Näher am Strand waren war er kaum zu sehen.

Da wir keinen genauen Plan hatten haben wir uns nochmals auf dem Weg nach Beverly Hills gemacht. Diesesmal haben wir auch die berühmte Straße mit den Palmen besucht und Bilder gemacht.

Weg von der Küste war es auch wieder wärmer geworden und der Nebel verschwunden. Wir hatten allerdings Pläne am Abend in Santa Monica essen zu gehen als ein Abschied von LA und auch als verspätestes Thanksgiving essen. Es war der Plan bei Bennihanna essen zu gehen. Also sind wir wieder dorthin zurück gefahren und damit auch zurück ins kalte Wetter. Leider konnten wir dann dort, dank der langen Wartezeit und keiner Reservierung, doch nicht essen. Nach etwas hin und her und dem selben Problem in der Cheesecake Factory haben wir am Ende doch wieder in der Mall vom Nachmittag gegessen und uns einfach etwas herausgesucht. Somit hatten wir fast dasselbe Problem, wie an Thanksgiving. Wieder kein super schönes essen, sondern jeder mit einer Plastikbox und irgendein essen, das wir dort finden konnten. Aber irgendwie konnten wir ansonsten nichts finden, dass bezahlbar war und keine lange Wartezeit hatte. Keiner von uns wollte nachdem Essen direkt zurück zum Haus gehen, obwohl es kalt war, sind wir noch weiter durch die Straßen gelaufen. Dabei sind wir an einem großen Süßigkeitenladen vorbei gekommen und dort erstmal hängen geblieben. Es gab wirklich so einiges zu sehen und super große Packungen verschiedener Süßigkeiten zu kaufen.

Ich hatte am Ende einen Schokofrosch und Butterbier aus Harry Potter gekauft und Vane auch noch zwei riesen Boxen mit Naschen. Danach ging es wirklich für uns zurück zum Haus. Wir saßen noch alle zusammen und haben geredet bevor es zum letzten Mal
in LA schlafen ging.

 

Tag 5 –  Bye bye LA

Der Morgen des Abreisetages war recht chaotisch, da jeder versucht hat seine Sachen zu finden und rechtzeitig fertig zu werden. Keiner von uns wollte das Haus oder die Stadt verlassen. Leider waren die Ferien fast vorbei und wir mussten uns auf dem Rückweg machen.

Bevor wir allerdings LA verlassen haben sind wir noch hoch zum Obersvatorium gefahren. Dies lag mehr oder weniger auf dem Weg. Da allerdings die Parkplätze in der Nähe bereits belegt waren mussten wir etwas weiter unten am Berg parken und hochlaufen.

Von dort aus hatte man einen super Blick auf das Hollywood Sign und über LA, das allerdings immer noch im Nebel lag.

Danach mussten wir uns endgültig von LA verabschieden…

Da wir auf dem Rückweg sowieso durch Las Vegas mussten, haben wir dort angehalten und bei einem Bufet gegessen. Wir hatten dies nun als unser Thanksgiving Essen angesehen.

Dort hatten wir wirklich viel Zeit verbracht und sind erst fast drei Stunden später weiter gefahren. Das hatte dazu geführt, dass wir um drei Uhr Nachts heimgekommen waren und es schleunigst ins Bett ging, da am nächsten Tag schon wieder Unterricht anstand.

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