Las Vegas und Nashville

Hallo zusammen,

wie ich ja bereits im letzten Beitrag erwähnt hatte war mein nächstes Ziel Las Vegas. Dort war es um einiges wärmer als an den anderen Orten. Dennoch war es eine schöne Erfahrung und mit der Wärme lernt man tatsächlich umzugehen. Den ersten Tag kam ich bereits Mittags an und widmete mich anschließend komplett Las Vegas. Ich schaute mir natürlich einige der großen Resorts an wie dem Bellagio oder dem Caesars Palace. Es ist schon sehr beeindruckend und ich habe mich innen mehrfach verlaufen.

Am nächsten Tag ging es für mich dann zum Grand Canyon. Dort angekommen entschied ich mich noch eine weitere neue Sache auszuprobieren: Ziplining. Also tat ich dies direkt am Grand Canyon. Die erste ´´Fahrt´´ runter am Seil war etwas ungewohnt und leicht angsteinflösend. Doch danach machte es einfach nur noch Spaß. Anschließend sah ich mir dann den Canyon noch von mehreren Punkten aus an. Bevor ich dann wieder nach Vegas fuhr ging es natürlich auch noch zum Hoover Damm. Beeindruckend ist es zwar schon, dennoch muss ich sagen, das für mich alle Dämme etwas Beeindruckendes haben, da sie gewaltige Massen an Wasser halten.

Der nächste Tag sollte dann alles andere als planmäßig verlaufen. Mein Plan war eigentlich am frühen Morgen ins Flugzeug zu steigen und mittags in Nashville anzukommen. Doch schon am Gate startete das Drama. Zuerst war das Flugzeug zu heiß, da die Klimaanlage vom Flughafen nicht funktionierte. Dies führte dazu, dass wir eine Stunde später von Vegas aus starteten. Der Start war dann sehr holprig und das Flugzeug machte merkwürdige Geräusche. Nach knapp 45 Minuten bekamen wir dann die Durchsage, dass es Probleme gibt und wir in Phoenix landen werden. Anschließend erfuhren wir noch, dass es bereits im hinteren Teil des Flugzeuges Rauchentwicklung gab. Zum Glück kamen wir aber sicher in Phoenix an. Dort erhielten wir einen Essensgutschein und unser neues Flugzeug sollte nach weiteren 3 Stunden starten. Aus den 3 wurden fast 7 Stunden. Denn auch das zweite Flugzeug machte nach der Ankunft Probleme. Der wichtigste Computer an Board funktionierte nicht richtig. Doch schlussendlich stiegen wir in das Flugzeug und kamen dann um kurz vor Mitternacht mit über 8 Stunden Verspätung in Nashville an.

Den nächsten Morgen startete ich dann aber schon recht früh, denn ich hatte eine Tour bei Jack Daniels gebucht. Es war wirklich sehr interessant die ganzen Produktionsschritte einmal selbst zu sehen. Am Ende durften wir dann noch 5 Sorten testen.

Anschließend machte ich mich dann auf den Weg nach Chattanooga. Dort fuhr ich zu den Ruby Falls. Diese liegen in einer Höhle ziemlich weit unter der Erde. Unten hat man sehr wenig Platz und man sieht viele interessante, von Wasser gebildete Formationen. Doch wenn man erstmal an dem Fall ankommt ist es einfach beeindruckend.

Meinen zweiten Tag verbrachte ich dann in Memphis oder besser gesagt in Graceland dem Ort an dem Elvis Presley gelebt hat. Das ganze Gelände ist wahnsinnig groß und es gibt jede Menge zu sehen. In dem Haus selbst hatte er so ziemlich alles was man sich nur vorstellen kann. Sportraum, Bar, Fernseher in allen Räumen, einen großen Pool, eigene Ranch und natürlich Musikgeräte. Es war sehr interessant zu sehen wie er gelebt hat und etwas mehr von seinem Leben zu erfahren.

Am nächsten Tag hatte ich noch bis zum Nachmittag Zeit also verbrachte ich endlich Zeit in Nashville. Ursprünglich wollte ich da ja auch schon den ersten Tag hin, doch wie ihr ja nun wisst, bin ich ja erst sehr spät, aber immerhin sicher, angekommen. Ich fuhr also am Morgen direkt in die Innenstadt besser gesagt in das Musikviertel. Dort ging ich natürlich zu allererst in die Music Hall of Fame und dem dazugehörigen Museum. Es war interessant auch wenn ich zugeben muss, dass ich einige der dortigen Musiker vorher gar nicht kannte. Nachdem ich mich durch das Museum gelesen hatte, was morgens aber noch schön leer ist, machte ich mich auf zum Treffpunkt einer speziellen Tour. Es gab eine kleine Führung durch das bekannte RCA Studio B, in dem bereits Elvis Presley die meisten seiner Hits aufgenommen hat. Doch auch heute wird es noch verwendet und auch Künstler wie Adele haben dort bereits den ein oder anderen Song aufgenommen.

Danach bin ich dann in das berühmte Ryman Auditorium gegangen und habe dort eine kleine Tour gemacht. Dazu kann ich nur sagen, dass es echt ein nettes Kleines Theater ist, welches bestimmt eine interessante Atmosphäre hat wenn man während eines Konzertes dort ist.

Anschließend habe ich mich dann noch ein bisschen auf der Hauptstraße, dem Broadway umgesehen. Es ist schon beeindruckend zu sehen, dass wirklich in jeder kleinen Bar bereits Mittags Livemusik ist. Genau das Richtige für Musikliebhaber wie mich, auch wenn vielleicht nicht jede Band dem eigenen Musikgeschmack entspricht.

Nashville hat mir persönlich sehr gut gefallen, wie auch schon meine vorherigen Ziele. Für mich steht fest, dass ich auf jeden Fall wieder kommen muss, nur mit mehr Zeit an den einzelnen Orten. Mein nächstes Ziel nach Nashville ist nun zur Zeit Miami. Dort bin ich am Mittwoch Abend nach einem guten Flug angekommen. Doch davon und von meinen letzten Zielen berichte ich euch dann aber in meinem nächsten Blog.

Bis dahin viele sonnige Grüße

eure Viktoria

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