{"id":640,"date":"2017-12-26T02:15:57","date_gmt":"2017-12-26T01:15:57","guid":{"rendered":"http:\/\/34ppp.de\/marcpaul\/?p=640"},"modified":"2017-12-28T04:02:14","modified_gmt":"2017-12-28T03:02:14","slug":"anonymer-gastbeitrag","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/34ppp.de\/marcpaul\/2017\/12\/26\/anonymer-gastbeitrag\/","title":{"rendered":"Anonymer Gastbeitrag"},"content":{"rendered":"<p><!--more-->Gastbeitrag eines anonymen Ghostwriters \u00fcber die Woche vom 10.12. bis 16.12.2017<\/p>\n<p>Unter dem Motto &#8222;auf in den vorweihnachtlichen Urlaub&#8220; machten wir uns am 10.12.2017 auf den beschwerlichen Weg nach Cleveland, Ohio, um dort eine tolle gemeinsame Woche zu verbringen. Dabei f\u00fchrte uns der Weg von Berlin \u00fcber Amsterdam nach Detroit und schlie\u00dflich nach Cleveland. Schon in Berlin drohte unsere Reise zun\u00e4chst zu scheitern. Der Grund daf\u00fcr war ein angeblicher heftiger Schneesturm in Amsterdam. Zwischenzeitlich hie\u00df es sogar, dass der Flughafen in Amsterdam komplett geschlossen sei und ein Flug nach Amsterdam unter Umst\u00e4nden erst am kommenden Tag m\u00f6glich sei. Gerade als wir unseren Urlaub gedanklich schon fast abgeschrieben hatten, ging auf einmal alles ganz schnell und wir konnten in Richtung Amsterdam starten. Von den urspr\u00fcnglich geplanten 90 Minuten bis zum Weiterflug Richtung Detroit waren nur noch ca 10 geblieben, als wir in Amsterdam landeten. Man machte uns jedoch Hoffnung, dass wir unseren Anschlussflug noch bekommen k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>Kaum aus dem Flieger in Amsterdam ausgestiegen machte sich die Ern\u00fcchterung beim Blick auf die Anzeigetafel breit. Dort stand f\u00fcr unseren Flug nach Detroit n\u00e4mlich &#8222;Boarding closed&#8220;. Dennoch wollten wir nicht aufgeben und es ging im Dauerlauf gef\u00fchlte 2 km bis zu unserem Gate. Dort erwartete uns dann \u00fcberraschender Weise bereits die Security f\u00fcr einen letzten Check vor Betreten des Flugzeuges. Es wartete tats\u00e4chlich auf uns und zwei weitere US B\u00fcrger, die wir bereits in Tegel kennengelernt haben (Erik &amp; Kiersten) und welche nach einem Urlaub in Deutschland tats\u00e4chlich genau die gleiche Route wie wir bis nach Cleveland nahmen. Nat\u00fcrlich gab es ausgerechnet bei uns dann auch noch einen Sprengstoff-Alarm im Rahmen des Security Checks&#8230; Na super also komplett das Handgep\u00e4ck einmal \u00f6ffnen und ein zweites Abtasten \u00fcber sich ergehen lassen&#8230; Apropos Gep\u00e4ck: zwar w\u00fcrden wir es wohl gerade so noch ins Flugzeug schaffen, aber was w\u00fcrde mit unserem Gep\u00e4ck passieren? Wir hofften einfach mal auf das Beste. Schlie\u00dflich sa\u00dfen wir dann doch noch im Flieger nach Detroit und waren erstmal einfach nur gl\u00fccklich. Kaum im Flieger gab es die n\u00e4chste schlechte Nachricht: der Flughafen wurde aufgrund des Schneefalls komplett geschlossen (Mittlerweile schneite es wirklich). Uns blieb nichts \u00fcbrig als zu warten und zu hoffen, dass ein baldiges Fliegen m\u00f6glich sein wird. Nach dreist\u00fcndigem Warten auf dem Rollfeld hatte Amsterdam seinen Flughafen aber scheinbar so weit vom Schnee befreit, dass ein Starten endlich m\u00f6glich war. Unseren Anschlussflug von Detroit nach Cleveland w\u00fcrden wir aber in jedem Fall verpassen. Was nun? Einen sp\u00e4teren Flug nehmen oder doch ein Mietauto &#8211; schlie\u00dflich f\u00e4hrt man ja nur ca. 2 h mit dem Auto, aber wollen wir das wirklich nach so langer Reise noch bewerkstelligen? Am Ende kam alles anders und zum ersten Mal besser als wir dachten: die Fluggesellschaft hatte unseren Flug bereits umgebucht und wir konnten die letzte Maschine des Tages von Detroit nach Cleveland nehmen. Ich pers\u00f6nlich habe von diesem Flug nur den Start und die Landung mitbekommen. Alles dazwischen f\u00fchlt sich f\u00fcr mich wie ein Filmriss an. Aber wir haben es tats\u00e4chlich geschafft. Unser Gep\u00e4ck \u00fcbrigens erstaunlicherweise auch!<\/p>\n<p>Nach einer Nacht Schlaf ging es dann direkt zu den Niagaraf\u00e4llen.<\/p>\n<p>Da ein gewisser PPP Teilnehmer nur f\u00fcr drei festgelegte Tage sein Visum f\u00fcr Kanada hatte, mussten wir trotz drohender Schneefront direkt am ersten Tag Richtung Niagaraf\u00e4lle\/ Kanada.<br \/>\nZun\u00e4chst haben wir uns die amerikanische Seite angeschaut und ich fand bereits diesem Anblick und vor allem die Ger\u00e4uschkulisse einfach nur atemberaubend. Es war zwar extrem kalt und einfach alles inklusive s\u00e4mtlicher Gel\u00e4nder, Wege und ans Wasser angrenzender Wiesen war mit einer Eisschicht \u00fcberzogen, aber im Nachhinein w\u00fcrde ich sagen, dass genau das den Reiz f\u00fcr mich ausmachte. Ein positiver Nebeneffekt war die Tatsache, dass kaum bis keine anderen Touristen vor Ort waren.<\/p>\n<figure id=\"attachment_642\" aria-describedby=\"caption-attachment-642\" style=\"width: 4032px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-642 size-full\" src=\"http:\/\/34ppp.de\/marcpaul\/wp-content\/uploads\/sites\/12\/2017\/12\/9A93E8A7-774F-4D54-AE11-48EFD189822B.jpeg\" alt=\"\" width=\"4032\" height=\"3024\" srcset=\"https:\/\/34ppp.de\/marcpaul\/wp-content\/uploads\/sites\/12\/2017\/12\/9A93E8A7-774F-4D54-AE11-48EFD189822B.jpeg 4032w, https:\/\/34ppp.de\/marcpaul\/wp-content\/uploads\/sites\/12\/2017\/12\/9A93E8A7-774F-4D54-AE11-48EFD189822B-300x225.jpeg 300w, https:\/\/34ppp.de\/marcpaul\/wp-content\/uploads\/sites\/12\/2017\/12\/9A93E8A7-774F-4D54-AE11-48EFD189822B-768x576.jpeg 768w, https:\/\/34ppp.de\/marcpaul\/wp-content\/uploads\/sites\/12\/2017\/12\/9A93E8A7-774F-4D54-AE11-48EFD189822B-1024x768.jpeg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-642\" class=\"wp-caption-text\">Niagaraf\u00e4lle (amerikanische Seite)<\/figcaption><\/figure>\n<figure id=\"attachment_643\" aria-describedby=\"caption-attachment-643\" style=\"width: 4032px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-643 size-full\" src=\"http:\/\/34ppp.de\/marcpaul\/wp-content\/uploads\/sites\/12\/2017\/12\/C657E339-FC0B-4CFC-9A93-310A72523A69.jpeg\" alt=\"\" width=\"4032\" height=\"3024\" srcset=\"https:\/\/34ppp.de\/marcpaul\/wp-content\/uploads\/sites\/12\/2017\/12\/C657E339-FC0B-4CFC-9A93-310A72523A69.jpeg 4032w, https:\/\/34ppp.de\/marcpaul\/wp-content\/uploads\/sites\/12\/2017\/12\/C657E339-FC0B-4CFC-9A93-310A72523A69-300x225.jpeg 300w, https:\/\/34ppp.de\/marcpaul\/wp-content\/uploads\/sites\/12\/2017\/12\/C657E339-FC0B-4CFC-9A93-310A72523A69-768x576.jpeg 768w, https:\/\/34ppp.de\/marcpaul\/wp-content\/uploads\/sites\/12\/2017\/12\/C657E339-FC0B-4CFC-9A93-310A72523A69-1024x768.jpeg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-643\" class=\"wp-caption-text\">vereiste Pflanzen (amerikanische Seite)<\/figcaption><\/figure>\n<p>Im Anschluss ging es dann auf zur kanadischen Seite der F\u00e4lle. Die empfand ich sogar als noch atemberaubender, wenngleich dort das Wetter noch unangenehmer war und schlie\u00dflich der angek\u00fcndigte Schneesturm einsetzte. Im Sommer ist die Sicht sicherlich um einiges besser, aber auch der Winter hat dort seine Reize. Nachdem wir noch hinter die F\u00e4lle gingen, verlie\u00dfen wir diesen magischen Ort auch wieder in Richtung Toronto. Leider wurde der Schneesturm so heftig, dass wir kurz vor Toronto aufgeben und uns ein Hotel zum \u00dcbernachten suchen mussten. Zum Schluss schafften wir n\u00e4mlich nur noch ca. 10 km pro Stunde. Zus\u00e4tzlich erschwert wurde die Reise durch die Tatsache, dass kein Handy Netz, geschweige denn Internetempfang hatten und wir ohne Navigation schlichtweg aufgeschmissen waren.<\/p>\n<figure id=\"attachment_644\" aria-describedby=\"caption-attachment-644\" style=\"width: 4032px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-644 size-full\" src=\"http:\/\/34ppp.de\/marcpaul\/wp-content\/uploads\/sites\/12\/2017\/12\/A3FD6F04-637E-4427-80EE-9274EB34C98B.jpeg\" alt=\"\" width=\"4032\" height=\"3024\" srcset=\"https:\/\/34ppp.de\/marcpaul\/wp-content\/uploads\/sites\/12\/2017\/12\/A3FD6F04-637E-4427-80EE-9274EB34C98B.jpeg 4032w, https:\/\/34ppp.de\/marcpaul\/wp-content\/uploads\/sites\/12\/2017\/12\/A3FD6F04-637E-4427-80EE-9274EB34C98B-300x225.jpeg 300w, https:\/\/34ppp.de\/marcpaul\/wp-content\/uploads\/sites\/12\/2017\/12\/A3FD6F04-637E-4427-80EE-9274EB34C98B-768x576.jpeg 768w, https:\/\/34ppp.de\/marcpaul\/wp-content\/uploads\/sites\/12\/2017\/12\/A3FD6F04-637E-4427-80EE-9274EB34C98B-1024x768.jpeg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-644\" class=\"wp-caption-text\">Niagaraf\u00e4lle (kanadische Seite)<\/figcaption><\/figure>\n<figure id=\"attachment_645\" aria-describedby=\"caption-attachment-645\" style=\"width: 4032px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-645 size-full\" src=\"http:\/\/34ppp.de\/marcpaul\/wp-content\/uploads\/sites\/12\/2017\/12\/450045D8-87D4-4F00-BE23-89BEA61096A5.jpeg\" alt=\"\" width=\"4032\" height=\"3024\" srcset=\"https:\/\/34ppp.de\/marcpaul\/wp-content\/uploads\/sites\/12\/2017\/12\/450045D8-87D4-4F00-BE23-89BEA61096A5.jpeg 4032w, https:\/\/34ppp.de\/marcpaul\/wp-content\/uploads\/sites\/12\/2017\/12\/450045D8-87D4-4F00-BE23-89BEA61096A5-300x225.jpeg 300w, https:\/\/34ppp.de\/marcpaul\/wp-content\/uploads\/sites\/12\/2017\/12\/450045D8-87D4-4F00-BE23-89BEA61096A5-768x576.jpeg 768w, https:\/\/34ppp.de\/marcpaul\/wp-content\/uploads\/sites\/12\/2017\/12\/450045D8-87D4-4F00-BE23-89BEA61096A5-1024x768.jpeg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-645\" class=\"wp-caption-text\">Niagaraf\u00e4lle (kanadische Seite)<\/figcaption><\/figure>\n<figure id=\"attachment_646\" aria-describedby=\"caption-attachment-646\" style=\"width: 4032px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-646 size-full\" src=\"http:\/\/34ppp.de\/marcpaul\/wp-content\/uploads\/sites\/12\/2017\/12\/65CEE2D3-E01E-44CF-8104-278C9E7F6311.jpeg\" alt=\"\" width=\"4032\" height=\"3024\" srcset=\"https:\/\/34ppp.de\/marcpaul\/wp-content\/uploads\/sites\/12\/2017\/12\/65CEE2D3-E01E-44CF-8104-278C9E7F6311.jpeg 4032w, https:\/\/34ppp.de\/marcpaul\/wp-content\/uploads\/sites\/12\/2017\/12\/65CEE2D3-E01E-44CF-8104-278C9E7F6311-300x225.jpeg 300w, https:\/\/34ppp.de\/marcpaul\/wp-content\/uploads\/sites\/12\/2017\/12\/65CEE2D3-E01E-44CF-8104-278C9E7F6311-768x576.jpeg 768w, https:\/\/34ppp.de\/marcpaul\/wp-content\/uploads\/sites\/12\/2017\/12\/65CEE2D3-E01E-44CF-8104-278C9E7F6311-1024x768.jpeg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-646\" class=\"wp-caption-text\">Niagaraf\u00e4lle (kanadische Seite)<\/figcaption><\/figure>\n<figure id=\"attachment_647\" aria-describedby=\"caption-attachment-647\" style=\"width: 4032px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-647 size-full\" src=\"http:\/\/34ppp.de\/marcpaul\/wp-content\/uploads\/sites\/12\/2017\/12\/831E61B8-E329-4FC6-A8F0-A3B9B102F3A5.jpeg\" alt=\"\" width=\"4032\" height=\"3024\" srcset=\"https:\/\/34ppp.de\/marcpaul\/wp-content\/uploads\/sites\/12\/2017\/12\/831E61B8-E329-4FC6-A8F0-A3B9B102F3A5.jpeg 4032w, https:\/\/34ppp.de\/marcpaul\/wp-content\/uploads\/sites\/12\/2017\/12\/831E61B8-E329-4FC6-A8F0-A3B9B102F3A5-300x225.jpeg 300w, https:\/\/34ppp.de\/marcpaul\/wp-content\/uploads\/sites\/12\/2017\/12\/831E61B8-E329-4FC6-A8F0-A3B9B102F3A5-768x576.jpeg 768w, https:\/\/34ppp.de\/marcpaul\/wp-content\/uploads\/sites\/12\/2017\/12\/831E61B8-E329-4FC6-A8F0-A3B9B102F3A5-1024x768.jpeg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-647\" class=\"wp-caption-text\">Niagaraf\u00e4lle (kanadische Seite)<\/figcaption><\/figure>\n<p>Am n\u00e4chsten Morgen wollten wir dann einfach nur noch zur\u00fcck in die USA. Diese R\u00fcckfahrt nahm dann auch mehr oder weniger den gesamten zweiten Tag ein.<\/p>\n<p>Die kommenden beiden Tage wurden dann mit Shopping und dem Besuch der Gastmama des bereits besagten PPP Teilnehmers gef\u00fcllt. Au\u00dferdem haben wir uns das riesige College angesehen, was mich eher an ein deutsches Universit\u00e4tsgel\u00e4nde erinnerte und insgesamt wie im Film war.<\/p>\n<p>Dabei m\u00f6chte ich mit einigen Vorurteilen aufr\u00e4umen (bzw. sie best\u00e4tigen?).<\/p>\n<p>Nr 1: In den USA ist einfach alles gr\u00f6\u00dfer!<br \/>\nDas ist tats\u00e4chlich so unzwar in jeder Hinsicht. Wir durften gr\u00f6\u00dfere Autos, gr\u00f6\u00dfere Parkpl\u00e4tze, gr\u00f6\u00dfere Menschen, gr\u00f6\u00dfere Einkaufswagen (die waren so gro\u00df wie Doppelkinderwagen), gr\u00f6\u00dfere Portionen, gr\u00f6\u00dfere H\u00e4user, gr\u00f6\u00dfere Entfernungen, gr\u00f6\u00dfere Superm\u00e4rkte usw. sehen. Zum Teil empfand ich das als echt praktisch, besonders im Supermarkt, wo man in den gro\u00dfen G\u00e4ngen auch einfach mal Platz hatte und sich nicht gegenseitig blockierte, wenn zwei Einkaufswagen aneinander vorbei wollten. Wobei man bei der festgestellten Mentalit\u00e4t, auch die k\u00fcrzeste Strecke mit dem Auto zur\u00fccklegen zu m\u00fcssen, manchmal den Eindruck hatte, dass Amerikaner am liebsten auch mit dem Auto durch die G\u00e4nge im Supermarkt fahren w\u00fcrden. Au\u00dfreichend Platz w\u00e4re zumindest vorhanden gewesen.<\/p>\n<p>Nr. 2: Es gibt nur fettiges Essen:<br \/>\nWas man nicht abstreiten kann, ist die Tatsache, dass es an jeder Ecke Fastfood-Restaurants gibt. Das ist aber einfach der amerikanischen Esskultur geschuldet. Dort fr\u00fchst\u00fcckt man eventuell noch zu Hause, aber weitere Mahlzeiten werden nur allzu gern unterwegs eingenommen. Da f\u00e4hrt man dann eben mittags zur Burgerbude und abends nach der Arbeit gibt es ein Fastfood-Sandwich. Zum Teil kann man sich auch seine Fr\u00fchst\u00fcckswaffeln im Restaurant holen usw. Tats\u00e4chlich gibt es generell wenig Gem\u00fcse, selbst Salate in Restaurants bestanden bei uns i.d.R. aus Salat, etwas Mohrr\u00fcbe, 1-2 kleine Tomaten oder Tomatenscheiben, 1-2 Gurkenscheiben, Ruccola und Croutons (die waren eigentlich bei jedem Salat den wir in der kurzen Zeit probierten dabei). Dazu gibt es immer ordentlich Dressing. Ansonsten wurden als Sides (also Beilagen) neben Pommes, Backkartoffeln, Kartoffelp\u00fcree usw. oftmals Bohnen angeboten. Diese gab es dann als uns bekannte gr\u00fcne Bohnen oder als f\u00fcr uns eher untypische britische Bohnen. Insgesamt ist das Essen schon recht kalorienhaltig, aber letztendlich gibt es auch fast immer mehr oder weniger reichhaltige, gesunde Alternativen. Die Aussage, dass es NUR fettiges Essen gibt, kann so also nicht stehen bleiben. Dennoch kann man ganz klar sagen: Wer fettiges und kalorienreiches Essen m\u00f6chte, der wird es an jeder Ecke finden.<\/p>\n<p>Nr. 3: Ohne Auto ist man in den Staaten aufgeschmissen:<br \/>\nDas ist so eindeutig wahr. Nicht einmal in der Gro\u00dfstadt Cleveland gab es einen \u00f6ffentlichen Nahverkehr. Wir haben zwar zwei oder drei Mal einen Bus gesehen, aber das Liniennetz scheint schlechter ausgebaut zu sein, als auf einem brandenburgischen Dorf, wo der Bus einmal pro Stunde f\u00e4hrt. Das fand ich doch sehr erschreckend. Verkehrsmittel, wie S-Bahn, U-Bahn, Regionalz\u00fcge, Stra\u00dfenbahnen usw. wie man sie aus deutschen Gro\u00dfst\u00e4dten kennt, gab es \u00fcberhaupt keine. Das hat mich doch sehr verwundert, da ich eigentlich erwartet h\u00e4tte, alle gr\u00f6\u00dferem St\u00e4dte seien vergleichbar mit New York, wo zumindest ein sehr gut ausgebautes U-Bahn Netz vorhanden ist. Wie ich von Erik und Kiersten jedoch erfuhr, sei NYC da eher die Ausnahme. Daf\u00fcr aber kommt man mit dem Auto wirklich \u00fcberall hin. Es gibt \u00fcberall Parkpl\u00e4tze und man kann gef\u00fchlt bis direkt an jede Attraktion fahren. Wir fuhren z. B. an einen Strand am Eriesee, wo man auf einen Parkplatz f\u00e4hrt, zwei Treppen zum Wasser herunter geht und dann direkt am Strand steht. Das empfand ich schon als sehr bequem, als wir sp\u00e4ter dann zum Essen bei Ruth und Jonathan eingeladen wurden, fragten sie uns jedoch, wieso wir mit dem Auto nicht direkt bis an den Strand gefahren seien. Das fand ich doch sehr lustig und w\u00e4re in Deutschland vermutlich unvorstellbar.<\/p>\n<p>Nr. 4: Die Amerikaner sind oberfl\u00e4chlich:<br \/>\nMag sein, dass viele die Hilfsbereitschaft und die Floskeln &#8222;How are you doing?&#8220;, &#8222;Thank you so much.&#8220;, &#8222;You&#8217;re so welcome!&#8220;, &#8222;Have an wonderful day.&#8220; usw. von vielen als ungewohnt und daher als oberfl\u00e4chlich abgestempelt werden. Vielleicht ist es auch oberfl\u00e4chlich, aber f\u00fcr mich sind die Amerikaner die hilfsbereitesten und freundlichsten Menschen, die ich bisher kennenlernen durfte. F\u00fcr mich macht es da ehrlich gesagt auch keinen Unterschied, ob die Freundlichkeit ehrlich oder nur gespielt ist, sie hilft einfach weiter. Und das immer. Service wird in den USA generell sehr gro\u00df geschrieben. Klar im Restaurant bestimmt der Service einen gro\u00dfen Teil des Trinkgeldes und dieses wiederum stellt einen gro\u00dfen Teil des Lohns dar. Aus diesem Grund wird man auch immer freundlich bedient und bekommt am Ende auch das zweite 0,4 Liter Glas Ginger Ale auf den Tisch gestellt, w\u00e4hrend das erste noch halb voll ist. Und daf\u00fcr zahlt man dann auch gern ein bisschen mehr Trinkgeld. Aber auch in ganz normalen Gesch\u00e4ften haben wir erlebt, wie Kulanz wirklich aussieht und was guter Service bedeutet. Wenn die Jacke z. B. einen kleinen Fleck aufweist und die letzte in der Gr\u00f6\u00dfe ist, dann wird nicht lang gefackelt und der Preis wird um 10% gesenkt. Klappt in Deutschland zwar zum Teil auch, aber bei Weitem nicht so unkompliziert und schnell wie in den USA.<\/p>\n<p>Weiter im Programm:<br \/>\nAn unserem letzten Tag vor der Abreise ging es nochmal nach Cleveland in Richtung Rock &#8217;n Roll Hall of Fame. Diese besuchten wir dann &#8230; nicht. Stattdessen gingen wir in das daneben gelegene Science Museum. Dort konnte man Wissenschaft hautnah erleben und entdecken. An sich gab es dort echt viele coole Experimente und Aussstellungen, insgesamt war es aber eher ein Museum f\u00fcr Kinder, unzwar im Alter 8-12 oder so. Naja unseren Spa\u00df hatten wir dennoch. Interessant waren einige Ausstellungsst\u00fccke zum Thema Raumfahrt und der NASA. Da war zum Beispiel eine Raumkapsel ausgestellt, mit der Astronauten wieder zur\u00fcck auf die Erde kamen nach abgeschlossener Raumfahrtmission. F\u00fcr Astronauten-Freaks sicherlich empfehlenswert, ich selbst w\u00fcrde das Museum jedoch nicht nochmal besuchen. Zum Abschluss haben wir uns im innerhalb des Museums befindlichen 3-D-Kinos einen Film zum Eisenbahnbau in Kanada angesehen. Dabei wurde die Geschichte der Bahnstecken vom Beginn bis mehr oder weniger heute erz\u00e4hlt und kindgerecht dargestellt, wie erst die Amerikaner mit ihrem Know-How es schafften, die Strecke fertigzustellen. Die ca. 3 Grundschulklassen, die sich ebenfalls in dem Kino mit uns befanden, haben am Ende des Films alle applaudiert. F\u00fcr meinen Geschmack war etwas zu viel Nationastolz in dem Film eingebracht worden, f\u00fcr ein Land, was zwar Fernzugverbindungen hat, aber so gut wie keine Nahverkehrsz\u00fcge. Und auch mit den amerikanischen Fernz\u00fcgen reist man alles andere als bequem. F\u00fcr mich war das also eine merkw\u00fcrdige Doppelmoral, aber insgesamt fand ich den Film sehr interessant und noch mit das beste am Museumsbesuch.<\/p>\n<figure id=\"attachment_648\" aria-describedby=\"caption-attachment-648\" style=\"width: 4032px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-648 size-full\" src=\"http:\/\/34ppp.de\/marcpaul\/wp-content\/uploads\/sites\/12\/2017\/12\/C23C12CD-B345-4DEF-95B7-1E8169591DD7.jpeg\" alt=\"\" width=\"4032\" height=\"3024\" srcset=\"https:\/\/34ppp.de\/marcpaul\/wp-content\/uploads\/sites\/12\/2017\/12\/C23C12CD-B345-4DEF-95B7-1E8169591DD7.jpeg 4032w, https:\/\/34ppp.de\/marcpaul\/wp-content\/uploads\/sites\/12\/2017\/12\/C23C12CD-B345-4DEF-95B7-1E8169591DD7-300x225.jpeg 300w, https:\/\/34ppp.de\/marcpaul\/wp-content\/uploads\/sites\/12\/2017\/12\/C23C12CD-B345-4DEF-95B7-1E8169591DD7-768x576.jpeg 768w, https:\/\/34ppp.de\/marcpaul\/wp-content\/uploads\/sites\/12\/2017\/12\/C23C12CD-B345-4DEF-95B7-1E8169591DD7-1024x768.jpeg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-648\" class=\"wp-caption-text\">Great Lakes Science Center<\/figcaption><\/figure>\n<figure id=\"attachment_649\" aria-describedby=\"caption-attachment-649\" style=\"width: 4032px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-649 size-full\" src=\"http:\/\/34ppp.de\/marcpaul\/wp-content\/uploads\/sites\/12\/2017\/12\/C027F63F-6C3A-4F72-AC16-65EA0CFE66B9.jpeg\" alt=\"\" width=\"4032\" height=\"3024\" srcset=\"https:\/\/34ppp.de\/marcpaul\/wp-content\/uploads\/sites\/12\/2017\/12\/C027F63F-6C3A-4F72-AC16-65EA0CFE66B9.jpeg 4032w, https:\/\/34ppp.de\/marcpaul\/wp-content\/uploads\/sites\/12\/2017\/12\/C027F63F-6C3A-4F72-AC16-65EA0CFE66B9-300x225.jpeg 300w, https:\/\/34ppp.de\/marcpaul\/wp-content\/uploads\/sites\/12\/2017\/12\/C027F63F-6C3A-4F72-AC16-65EA0CFE66B9-768x576.jpeg 768w, https:\/\/34ppp.de\/marcpaul\/wp-content\/uploads\/sites\/12\/2017\/12\/C027F63F-6C3A-4F72-AC16-65EA0CFE66B9-1024x768.jpeg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-649\" class=\"wp-caption-text\">Great Lakes Science Center<\/figcaption><\/figure>\n<figure id=\"attachment_650\" aria-describedby=\"caption-attachment-650\" style=\"width: 4032px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-650 size-full\" src=\"http:\/\/34ppp.de\/marcpaul\/wp-content\/uploads\/sites\/12\/2017\/12\/57D18F23-0861-4078-8D3F-300DD5066224.jpeg\" alt=\"\" width=\"4032\" height=\"3024\" srcset=\"https:\/\/34ppp.de\/marcpaul\/wp-content\/uploads\/sites\/12\/2017\/12\/57D18F23-0861-4078-8D3F-300DD5066224.jpeg 4032w, https:\/\/34ppp.de\/marcpaul\/wp-content\/uploads\/sites\/12\/2017\/12\/57D18F23-0861-4078-8D3F-300DD5066224-300x225.jpeg 300w, https:\/\/34ppp.de\/marcpaul\/wp-content\/uploads\/sites\/12\/2017\/12\/57D18F23-0861-4078-8D3F-300DD5066224-768x576.jpeg 768w, https:\/\/34ppp.de\/marcpaul\/wp-content\/uploads\/sites\/12\/2017\/12\/57D18F23-0861-4078-8D3F-300DD5066224-1024x768.jpeg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-650\" class=\"wp-caption-text\">Great Lakes Science Center<\/figcaption><\/figure>\n<figure id=\"attachment_651\" aria-describedby=\"caption-attachment-651\" style=\"width: 4032px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-651 size-full\" src=\"http:\/\/34ppp.de\/marcpaul\/wp-content\/uploads\/sites\/12\/2017\/12\/C5D52C9F-01FE-4B6E-9002-8EA6275A0238.jpeg\" alt=\"\" width=\"4032\" height=\"3024\" srcset=\"https:\/\/34ppp.de\/marcpaul\/wp-content\/uploads\/sites\/12\/2017\/12\/C5D52C9F-01FE-4B6E-9002-8EA6275A0238.jpeg 4032w, https:\/\/34ppp.de\/marcpaul\/wp-content\/uploads\/sites\/12\/2017\/12\/C5D52C9F-01FE-4B6E-9002-8EA6275A0238-300x225.jpeg 300w, https:\/\/34ppp.de\/marcpaul\/wp-content\/uploads\/sites\/12\/2017\/12\/C5D52C9F-01FE-4B6E-9002-8EA6275A0238-768x576.jpeg 768w, https:\/\/34ppp.de\/marcpaul\/wp-content\/uploads\/sites\/12\/2017\/12\/C5D52C9F-01FE-4B6E-9002-8EA6275A0238-1024x768.jpeg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-651\" class=\"wp-caption-text\">Cleveland Schriftzug<\/figcaption><\/figure>\n<p>Am Abend waren wir dann bei Ruth und Jonathan, zwei Freunden des PPP-Teilnehmers, zum Abendessen eingeladen. Das Essen war sehr lecker und irgendwie komplett anders als das, was wir bis dahin sonst immer so a\u00dfen. Es gab ein 3 G\u00e4nge Men\u00fc bestehend aus einem Salat mit \u00c4pfeln und W\u00e4ln\u00fcssen als Vorspeise, Geschnetzeltes mit Kartoffelp\u00fcree und gr\u00fcnen Bohnen als Hauptgang und einem frisch gebackenem Apfelkuchen mit Schlagsahne als Dessert. Wir hatten einen wirklich sch\u00f6nen Abend mit vielen spannenden Unterhaltungen. Besonders dankbar bin ich f\u00fcr diesen Abend, da ich das Gef\u00fchl hatte, tats\u00e4chlich einen Eindruck zu bekommen, wie es sich als &#8222;Einheimischer&#8220; lebt. Es f\u00fchlte sich an diesem Abend eher wie &#8222;zu Hause&#8220; als wie &#8222;Urlaub&#8220; an, was ich wirklich sch\u00f6n fand und was f\u00fcr mich ein gelungener Abschluss der Reise war. Vielen Dank an Ruth und Jonathan!<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Morgen hie\u00df es dann Abschied nehmen von Ohio und nat\u00fcrlich auch von meinem Bruder Marc. Es war zwar nur eine Woche, aber es f\u00fchlte sich viel l\u00e4nger an und es war sch\u00f6n, nach einem halben Jahr Abwesenheit wieder etwas als Familie unternommen zu haben. Der Abschied war nicht leicht, aber wir wissen ja, dass wir uns sp\u00e4testens im Juli zur gro\u00dfen Rundreise an der Westk\u00fcste wiedersehen werden und kurz danach wird ja auch f\u00fcr Marc schon das Jahr in den Staaten rum sein. Doch das ist alles Zukunftsmusik. Jetzt hei\u00dft es erstmal die Feiertage und die Zeit zwischen den Jahren gut zu \u00fcberstehen und dann im Jahr 2018 den Endspurt anzupacken.<\/p>\n<p>Lieber Marc, ich m\u00f6chte mich f\u00fcr die wundersch\u00f6ne Woche und deine Fahrtdienste zu jedem Supermarkt und jeder Sehensw\u00fcrdigkeit bedanken. Dank Dir durfte ich ein autentisches amerikanisches Leben kennenlernen, was ein normaler Tourist nie sehen wird. Die Woche war mit die sch\u00f6nste des Jahres und ich kann es kaum erwarten, im kommenden Jahr die Westk\u00fcste der USA zu entdecken! Bleib gesund und lass dich auch weiterhin nicht \u00e4rgern!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":13,"featured_media":650,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-640","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/34ppp.de\/marcpaul\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/640","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/34ppp.de\/marcpaul\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/34ppp.de\/marcpaul\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/34ppp.de\/marcpaul\/wp-json\/wp\/v2\/users\/13"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/34ppp.de\/marcpaul\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=640"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/34ppp.de\/marcpaul\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/640\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":656,"href":"https:\/\/34ppp.de\/marcpaul\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/640\/revisions\/656"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/34ppp.de\/marcpaul\/wp-json\/wp\/v2\/media\/650"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/34ppp.de\/marcpaul\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=640"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/34ppp.de\/marcpaul\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=640"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/34ppp.de\/marcpaul\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=640"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}