Marcel's Blog

All about me and my time in the USA with CBYX

Dann mal Los!

Guten Tag liebe Leser und Leserinnen!

Mein Name ist Marcel Matt, bin 20 Jahre alt, komme aus Lenzkirch das im Schwarzwald liegt und bin Teilnehmer des 34. Parlamentarischen Patenschafs-Programmes. Ich habe meine Ausbildung zum Fliesenleger im Juli 2017 abgeschlossen und darf mich auf ein spannendes Jahr in den Staaten freuen, welches ich bestmöglich in diesem Blog vermerken und teilen möchte.

Nach dieser kurzen Vorstellung von mir erst einmal ein Dankeschön an Frau Gabriele Schmidt (CDU), welche die endgültige Entscheidung über meine Teilnahme schloss.

Ebenso ein Dankeschön an Herrn Daniel Hohe (Lehrer der Gewerblichen Schulen Donaueschingen), der mir dieses Programm vorstellte.

 

Die Bewerbungsphase

In der Berufschule wurden verschiedene Austauschprogramme vorgestellt, darunter auch das PPP, welches meine Interesse direkt weckte. Schnell im Internet darüber gelesen, nicht lange gezögert und mich angemeldet. Ein paar Tage später kam eine Bestätigung und die Aufforderung die Onlinebewerbung auszufüllen. Sehr viele Themen und dafür nur sehr wenig Zeit da ich kurz vor Anmeldeschluss erst von diesem Programm erfahren habe. Dennoch hat alles geklappt und ich konnte alles Rechtzeitig absenden. Nun hieß es Abwarten.

Eine Weile verging bis ich eine Einladung nach Berlin erhalten habe, wo die nächste Stufe der Auswahl für die Teilnehmer stattfand. Gruppenprojekte, Tests rund um das Allgemeinwissen und vor allem persönliche Gespräche mit u.A. ehemaligen Teilnehmern des PPPs oder Mitarbeiter der GIZ bzw. Cultural Vistas, um sich einen Eindruck zu verschaffen, standen auf dem Tagesplan. Nach diesem Tag dachte ich, dass ich keine Chance hätte das Stipendium zu bekommen, da alleine aus meinem Wahlkreis schon 8 weitere Bewerber anwesend waren und evtl. nur einer des jeweiligen Wahlkreises ausgewählt werden kann. Danach hörte ich lange nichts mehr und ich hatte mich damit abgefunden nicht nach Amerika zu gehen.

Eines Tages, Anfang Januar bekam ich die Mitteilung dass sich Wahlkreisabgeordnete Frau Gabriele Schmidt mit mir treffen möchte, dies sei die letzte Stufe der Auswahl um den Platz der Teilnahme. Nahezu verwundert aber doch froh führte ich ein paar Tage später das entscheidende Gespräch und mir wurde gesagt ich sei ein Kandidat der engeren Auswahl.  Ich fand das natürlich super, musste aber auch an meine inzwischen neuen Pläne denken und sagte ich sei mir nicht sicher aufgrund der Ausbilung, da ich Chancen hätte an Innungsmeisterschafen der Handwerkskammer teilzunehmen. Intensives Nachdenken über beide Optionen war die Folge.

Nach einer Woche bekam ich den Anruf von Frau Schmidt mit Ihrer endgültigen Entscheidung. Sie wählte mich für das Programm und ich hatte diese Möglichkeit angenommen mit der einfachen Begründung; Ist ja noch nicht sicher ob ich Innungssieger werde.

Somit stand fest, ich gehe nach Amerika, das ist meine  Entscheidung. Hoffentlich auch die richtige, denn mit meiner Abschlussprüfung Ende Juli hätte ich mich auch für die Innungsmeisterschafen qualifiziert.

 

Die Vorbereitungszeit

Nach der Zusage beschäftigte ich mich im Allgemeinen sehr mit meiner Ausbildung, die Vorbereitungen liefen nebenher und waren angenehm. Man arbeitete sich sozusagen auf das Vorbereitungsseminar hin welches in meinem Fall in Lichtenfels Ende März war. Dort lernte ich die hälfte der diesjährigen Teilnehmer kennen, ebenso ehemalige PPPler und ich muss sagen es war eine super Woche! Nachdem man sich kennen lernte und die ganzen Infos übermittelt wurden rundum das Programm, Amerika, Visumbeantragung etc. bekam man richtig Lust in den Flieger zu steigen! Dort absolvierte man ebenso einen TOEFL-Test, der sagt auf welchem Stand man in Englisch steht. Die Auswertung entscheidet ob man einen extra Englisch Kurs belegen sollte. Ich wusste dass meine Englischkenntnisse eingerostet sind da ich seit etwa 3 Jahren nichts mehr damit zu tun hatte, was mir dann auch das Ergebnis sagte. Nach dem Seminar nahm ich bei meiner ehemaligen Englisch Lehrerin aus der Realschule dann privaten Unterricht. Das erweckte mir die Freude am Englisch reden sehr. An dieser Stelle auch ein Dankeschön an Frau Claudia Fiederle für die kräftige Unterstützung.

Im VBS wird alles nötige gesagt was man erledigen muss vor dem Abflug, darunter auch der Besuch eines Konsulates für das Visum. Ich besuchte das Konsulat in Frankfurt. Per E-Mail hatte ich einen Termin ausgemacht und mit dem FlixBus ging es zum Interview. Keine Woche später war mein Reisepass mit Visum zurück.

Im Juni bekam ich die Mitteilung wo ich in Amerika platziert bin. Ich komme nach Sioux City in Iowa, lebe in dem Western Iowa Tech Community College. Erst war ich mir nicht sicher wie ich darüber denken soll ein ganzes Jahr in einem Studentenwohnheim zu leben und nicht in einer Gastfamilie. Doch umso mehr ich daran denke, umso mehr freue ich mich darauf, dieses Jahr dort zu verbringen!

 

Am 08.08.17 geht es los. In Frankfurt werde ich alle anderen Teilnehmer sehen und ich gehe davon aus dass wir alle ein Wundervolles und erfahrungsreiches Jahr absolvieren werden.

 

Soweit, so Gut, das wäre mal der aktuelle Stand. Ich werde mich im College an die Arbeit machen den nächsten Bericht zu schreiben. Bilder werden evtl. schon früher kommen.

Wenn Ihr fragen habt, darf man gerne Kommentieren und ich gehe gerne auf alle Fragen ein.

 

Bis dahin,

 

LG Marcel

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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