Thanksgiving, College Ende, Ausflüge

Die College Zeit geht auf das Ende zu. Diese Wochen ist es schon wieder vorbei, was ich sehr schade finde, jetzt wo ich mich so gut eingefunden habe. In Englisch und Macroeconomics schreibe ich noch finals und in Photography auch. Ich muss auch eine Bilder Story fotografieren und dafür brauche ich 6 Bilder. Ich habe die Cafeteria im College gewählt und habe Bilder vom Bezahlen, Essen Auswählen, Essen zubereiten, Leute essen, dann ein Bild mit generell der Cafeteria und Salatbar gemacht. Ich hatte Glück, dass meine Bilder beim ersten Film gut rauskamen und alle die gleichen Lichtverhältnisse hatten. So musste ich nicht viel beim Entwickeln verstellen und es ging mir sehr schnell von der Hand und hat riesig Spaß gemacht.

Mit dem Internationalen Club habe ich einen Wochenendausflug nach Boston gemacht. Wir haben Chinatown besucht, das Skywalk Observatory, Museum of science und natürlich die kleinen vielen Läden in den Nebenstraßen von Boston und Boston Puplic garden. Dort sind ganz viele Eichhörnchen, die so zutraulich sind und vor Menschen nicht zurückschrecken und sogar den Fuß hochlaufen. Es war ein sehr gelungener Ausflug und ich konnte die anderen nochmal von einer anderen Seite kennenlernen als in den Club Meetings. Ein Rätsel für mich ist, wie das College immer die Ausflüge finanziert, weil der Trip wurde komplett vom College übernommen und obendrauf gab es für jeden Studenten 90 Dollar Taschengeld. Aber über diesen Punt kann ich mich immer wieder freuen, wenn ich was gesponsert bekomme.

Da das Leben in meiner Gastfamilie ja etwas belastet ist, habe ich über Thanksgiving die Einladung der Gastfamilie eines anderen PPP Teilnehmer nach Avon, Ohio, wahrgenommen, um auch das traditionelle Fest kennenzulernen und mitzumachen. Dort hat Marc mir verschiedene Stellen vom Erie Lake gezeigt, der ganz schön und riesig und bei der Jahreszeit sehr windig und kalt gewesen ist.

Danach haben wir bei den Thanksgiving Dinner Vorbereitungen geholfen. Thanksgiving Dinner fing mittags um 13 h an und natürlich darf der Truthahn nicht fehlen. Marc und ich haben uns nur gewundert, dass die Gastfamilie nur einen Truthahn für 17 Leute kalkuliert hat, aber es hat ausgereicht. Am Ende gab es ganz traditionell Pumpkin Pie und Käsekuchen Pie. 

Danach sind wir weiter spontan nach Chicago und Milwaukee, Wisconsin, quasi in der Nähe ist, gefahren.

In Chicago haben wir eine weitere Teilnehmerin getroffen. Zusammen haben wir den Millennium Park besucht mit der berühmten Cloud Gate Skulptur, waren im Art Museum und Museum of Science & Industry für unsere Bildung, haben eine hip hop Tour durch die Stadt gemacht und vom Skydeck in Chicago den atemberaubenden Blick genossen. Im Zoo dort wurden mit Lichterketten die Tiere nachgeformt: sehr beeindruckend. Nach zwei langen Tagen Chicago ging es wieder mit dem Auto über 11 h zurück nach Utica. Es waren sehr schöne Tage, die anderen Teilnehmer wiederzusehen und ließen mich meine Probleme vergessen.

Da ich noch nichts über meinen sozialen Dienst erzählt habe, werde ich das jetzt nachholen. Die 40 h volunteer work hatte ich geplant bei einer lokalen Organisation zu machen. Die Organisation ist eine Einrichtung für Kinder und Jugendliche, die aus benachteilten Familien kommen. Ich habe dort an zwei Morgen 3 und 4-jährige Kinder betreut, aufgepasst und mit ihnen gespielt. Wir haben dort mit Knete gespielt, Kürbisse geschnitzt und viel Spaß gehabt. Nach einer Routineüberprüfung der Organisation werden dort jetzt verschiedene Zertifikate als Voraussetzung eingefordert. Werde mich für die weitere Hälfte der Stunden neu Orientieren müssen.

Zum Schluss kommt natürlich mein Auto dran, weil darüber gibt es ja immer was zu berichten. Als ich am Anfang das Auto gekauft hatte, ging immer wieder die Motorleuchte an und ich Nicht Kenner bin dann jeden Tag mindestens einen Monat lang zu meinem Händler gefahren, um in der Garantie es reparieren zu lassen. Das nächste Problem: ich musste die Glühbirne austauschen, paar Tage später konnte es nicht mehr beschleunigen und ich musste es für 320 Dollar reparieren lassen und wenn man es mal zum Fachmann bringt, erkennt er natürlich Folgeprobleme. Jetzt habe ich eine Liste, was auszutauschen ist und ich wäre am Ende bei 1000 Dollar an Reparaturkosten. Danach ist für mich die Welt zusammengebrochen und ich kann spätestens jetzt das Loch, wovon die GIZ erzählt hat auf dem Vorbereitungsseminar, verstehen und irgendwie ist es schwierig, dort rauszukommen und es kommt mir eher vor ich rutsche tiefer.

Also für die nachfolgenden Jahre: zahlt lieber paar Mal Auto gegen checken von einer anderen Werkstatt als dem Händler zu vertrauen, wenn ihr keine Person dabei habt die Ahnung hat.

Ich hoffe, ich werde irgendwann wieder einen Lichtblick haben und vielleicht ohne Katastrophe zu einem Job kommen.

Viele Grüße

Katharina

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