Vanessa - Aus Franken in die USA

9. Homecoming Week

Die erste Oktoberwoche war hier Homecoming Week. Was genau dahinter steckt, wusste ich nicht und meine Roomates konnten es auch nicht wirklich erklären. Laut Wikipedia wird diese Woche zu Ehren früherer Studenten der jeweiligen Highschools, Colleges, Universitäten mit festlichem Anlass ausgerichtet. Hier gab es in dieser Woche so einige Veranstalltungen.

 

Montag: The Cocao Party

Es gab heiße Schokolade mit Donut und Livemusik der Collegeband.

 

 

Dienstag: Tag der Deutschen Einheit

Wie meine Cousine so treffend festgestellt hat, wird hier in den USA nicht der „Tag der Deutschen Einheit“ gefeiert und ich hatte somit einen ganz normalen Collegetag.

 

 

Mittwoch: Chalk the Block + Cultur Night – Japan

Der Weg zwischen dem Greenwood Student Center und dem Football-Field wurde von den verschiedenen Clubs mit Kreide bemalt. Am Ende wurde das beste Bild ausgewählt -> International Club wurde erster Platz.

 

In der Culture Night wurde diesemal Japan vorgestellt. Für die Präsentation haben alle japanischen Studenten zusammen gearbeitet und abwechselnd präsentiert.

 

 

Freitag: Homecoming Dance

Der Homecoming Dance hat am Freitagabend zwischen 21 und 23 Uhr stattgefunden – hätte ruhig etwas länger sein können. Wir hatten uns dafür schick gemacht und sind mit etwas Verspätung dort hingegangen. Es war keine Tanzveranstalltung für die man einen Partner gebraucht hätte, es wurden hauptsächlich Musik von verschiedenen DJs gespielt. Ich hatte etwas anderes erwartet, vorallem weil es hieß, dass man sich schick anziehen sollte. Wir hatten wirklich viel Spaß und es war wohl auch nicht die schlechteste Idee, dass es Lieder waren, zu denen man einfach tanzen konnte – ob das nun gut aussah ist fraglich… Allerdings musste man so zumindest keine Tanzschritte können.

 

Samstag: Homecoming Parade

In der Parade sind die verschiedenen Clubs, die am Snow College existieren mitgelaufen. Ich war Teil des International Club und wir sind mit unseren jeweiligen Flagen gelaufen. Für mir war es eine super Zeit. Jeder konnte sein Land sichtbar präsentieren und damit die Vielfalt der Länder aus denen wir kommen.

 

 

Sonntag: Making Pupusas

Um die Woche ausklingen zu lassen, kam Sonntagnachmittag Vanessa vorbei und zusammen haben wir Pupusas gemacht. Das ist das Nationalgericht ihres Landes – El Salvador. Es besteht aus einem einfachen Teig mit Füllung, wir hatten zwei verschiedenen, mit Käse oder mit Bohnen. Das ganze wird angebraten und mit einer Tomatensoße und geriebenen Salat + Karotten gegessen – traditionel mit den Fingern. Ich mag dieses Essen wirklich sehr und wir hatten einen entspannten Nachmittag und Zeit einfach miteinader zureden.

 

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