San Francisco und Los Angeles

Hallo zusammen,

nach meinem letzten Beitrag hatte ich ja noch zwei verbleibende Tage in Whitefish. Diese waren auch mehr als vollgepackt. Denn wie es nun mal so ist wenn man ein Land mit allem was man hat verlässt, dann müssen noch wichtige Dinge erledigt werden. So war ich dann tatsächlich nochmal auf meiner Arbeit und habe mich dort verabschiedet, sowie meinen letzten Check abgeholt. Anschließend habe ich dann aber noch einen ganz wichtigen Punkt von meiner Liste abhaken können. Ich fuhr ein letztes Mal zum Glacier National Park und konnte endlich die Going to the Sun Road bewundern. Und was soll ich sagen: Ist sie so toll wie sie mir beschrieben wurde? Ja und definitiv noch viel unbeschreiblicher. Man hat einen super Ausblick und es macht einfach Spaß die Natur rundherum zu sehen.

Am nächsten Tag war es dann aber auch tatsächlich soweit und ich musste Abschied nehmen. Nathalie kam am Nachmittag mit Sierra und Milo und brachte mich zum Flughafen. Die Verabschiedung fiel dann wirklich sehr, sehr schwer. Schließlich ist mir meine Gastfamilie so sehr ans Herz gewachsen und ich habe nun eine amerikanische Familie, in der ich sogar Geschwister habe. Aber ich bin mir sehr sicher, dass der Kontakt über viele Jahre bestehen bleiben wird.

Von Kalispell aus ging es dann nach San Francisco. Dort kam ich dann passend zum Sonnenuntergang an. Nachdem ich meinen Leihwagen abgeholt hatte ging es zum Hostel. Am nächsten Morgen fuhr ich dann zuerst zur Golden Gate Bridge, zum Glück noch bevor die anderen Touristen kamen. Anschließend ging es zum Point Reyes National Seashore. Dort hat man nach einer kleinen Wanderung eine super Aussicht auf das Meer. Es war zwar sehr zugig, doch der Ausflug hat sich definitiv gelohnt. Am Nachmittag sah ich mich dann noch ein wenig in der Innenstadt um. San Francisco gefiel mir wirklich sehr gut und ich werde bestimmt wiederkommen nur mit etwas mehr Zeit.

Am zweiten Tag machte ich dann von San Francisco aus einen Ausflug zum Yosemite National Park. Und dieser hat sich wirklich mehr als gelohnt. Der Park war wirklich super und hatte sehr viel zu bieten. Zum einen hatte man viele Berge und Steinformationen, dann waren da einige Wasserfälle und außerdem konnte man noch die großen Mammutbäume bestaunen. Es war schon beeindruckend mal diese ´´Riesen´´ zu sehen.

Von San Francisco aus ging es dann weiter die Westküste runter. Nächstes Ziel war zunächst Monterey. Dorthin bin ich über Big Sur gefahren, welches als einer der schönsten Küstenabschnitte gilt. Leider meinte es das Wetter an dem Morgen nicht ganz so gut mit mir, doch ich war auch schon bei leichtem Regen von der Landschaft begeistert. Monterey selbst ist ein wirklich nettes kleines Örtchen direkt am Meer. Danach ging es dann aber weiter nach Santa Barbara. Dort hatte ich einen ganzen Nachmittag Zeit und die verbrachte ich dann am Strand.

Einen Tag später ging es für mich dann weiter nach Los Angeles. Doch zuerst machte ich noch einen Stop in Ventura. Dort hatte ich mir eine Bootstour zu dem Channel Island National Park gebucht, auf der man auch sehr viele Meerestiere sehen sollte. Zuerst war es aber eine wirklich sehr ruhige Bootstour, auf der wir uns dann die Inseln ansahen und von ein paar Seelöwen, Pelikanen und Möwen beobachtet wurden. Wir fuhren dann langsam zurück zum Festland und plötzlich tauchte eine Gruppe Delfine vor dem Boot auf. Anschließend hatten wir noch zwei weitere Gruppen von Delfinen, sodass diese Tour wirklich ein Highlight wurde. Denn sie schwammen direkt neben dem Boot und lieferten sich sogar ein Rennen.

Anschließend ging es dann aber weiter nach Los Angeles. Dort hatte ich auch eine wirklich super Zeit. Den ersten Nachmittag verbrachte ich dann allerdings erstmal in Santa Monica. Am nächsten Tag war dann Independence Day. Ich hatte mich im Vorfeld etwas erkundigt, was so los ist und hatte mich für eine Parade, sowie anschließendes Konzert und Feuerwerk in Palisades entschieden. Die Parade war wirklich sehr lang, doch ich denke wenn die Amerikaner sich feiern, dann muss es auch ausgiebig sein. Anschließend startete dann bei der Highschool ein Konzert mit Ehemaligen der Schule. Es war wirklich gut und hat Spaß gemacht. Der Abschluss war dann natürlich ein sehr schönes, langes und bombastisches Feuerwerk. Auch wenn man dabei sagen muss, dass die Amerikaner die komplette Nacht überall Feuerwerk gemacht haben, bis in die Morgenstunden.

Am nächsten Tag entschied ich mich dann dazu mal ein richtiges Touristenprogramm zu machen. Also stand ich wieder recht früh auf um zum Hollywood Sign zu fahren und dort etwas zu wandern. Anschließend fuhr ich dann nach Hollywood und zum Walk of Fame. Dort fand ich dann sehr schnell alle bekannten Namen wie Robin Williams, Michael Jackson oder auch Donald Trump. Am Hollywood-Boulevard ging ich dann noch in ein Wachsmuseum bevor ich mich entschied in die Warner Brothers Studios zu fahren. Ich musste zwar noch zwei Stunden auf meine Tour warten, doch am Ende hat sich das Warten und auch das investierte Geld mehr als ausgezahlt. Es war wirklich super und ich kann nur jedem, der sich für die Filme und Serien von Warner Brothers interessiert, dort eine Tour zu machen. Ich sah die Original-Kostüme und Requisiten aus Harry Potter, verschiedene Autos aus den Batman Filmen, verschiedene Haus-Außenfassaden aus Serien wie Fuller House und Two and a half man. Das Highlight war dann aber wirklich das Set von The Big Bang Theory zu sehen. Die nächste Staffel ist bereits abgedreht und so konnte man einen Blick hinter die Kulissen werfen. Es wurde viel von Drehtechniken berichtet und manche Einblicke in das Leben der Schauspieler gegeben. Am Abend habe ich mich dann noch mit Katharina und Lynn am Santa Monica Pier getroffen, die auch gerade in LA angekommen waren.

Das war gestern und heute bin ich nach Las Vegas gefahren. Davon sowie vom Grand Canyon werde ich euch dann in meinem nächsten Blog berichten. Dann werdet ihr auch erfahren wo es als nächstes hingeht. Denn ich habe noch immer knapp 2 1/2 Wochen an Reise mit ein paar mehr Zielen vor mir. Doch diese Zeit wird bestimmt genauso schnell vorbei gehen wie die Zeit bisher.

Bis dahin

eure Viktoria

 

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